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Die Gemeinderatsprotokolle werden gescannt zur Verfügung gestellt. Die Umwandlung in Text wird nicht geprüft. Das Original-Protokoll kann bei unseren Gemeinderäten oder  im Gemeindeamt eingesehen werden.

Aus unserer Sicht interessante Passagen sind hervorgehoben.

 

 

GEMEINDE THAL    Lfd. Nr.6/2000

VERHANDLUNGSSCHRIFT

ÜBER DIE SITZUNG DES GEMEINDERATES

am 13.12.2000 im Gemeindeamt Thal

Beginn der Sitzung: 19.30 Uhr

 

Die Einladung erfolgte am 4.12.2000 durch Kurrende.

 

Der Nachweis über die ordnungsgemäße Einladung sämtlicher Mitglieder des Gemeinderates ist in der Anlage beigeschlossen.

 

Anwesend waren:

Bürgermeister Peter URDL

Vizebgm. Ing. Heinrich BEETZ

Gemeindekassier (Finanzreferent) Anton HOFBAUER

GR SCHICKHOFER Peter            GR SCHREINER Dietmar

GR HOFER Margarete                  GR STERN Monika

GR ECKHART Gottfried                GR STAHL Michael

GR LENARDT Werner                   GR SÖLKNER Franz

GR HARTNER Anton                     GR LIST Christian

GR Mag. FESSLER Elke              GR HANSMANN Edmund

 

Außerdem waren anwesend:

Brigitte ECKHARD, Andrea LENARDT

Entschuldigt waren:

Unentschuldigt waren:

Der Gemeinderat ist beschlussfähig.

Die Sitzung ist öffentlich.

Vorsitzender:                Bgm. Peter URDL

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Fragestunde

GR Sölkner fragt bezüglich Mülldeponie Unterthal an:

,,Herr Bürgermeister, Sie haben auf eine Frage von mir unter ,,Allfälliges" in der letzten Gemeinderatssitzung bezüglich Mülldeponie Unterthal gesagt, Sie werden demnächst mit dem Land verhandeln. Kaufabsicht gegenüber der Volksbank von diesem Grundstück hätten Sie nicht, wie ist der Stand jetzt, haben Sie inzwischen verhandelt?"

Der Bürgermeister teilt mit, dass wir in der Zwischenzeit verhandelt haben und wir um Aufnahme der Mülldeponie in den Verdachtsflächenkataster angesucht haben. Seitens der Gewässeraufsicht des Landes haben wir jetzt folgendes Schreiben erhalten: ,,In der Anlage werden gemäß § 13, Abs. 1 Altlastensanierungsgesetz 1989 namens des Landeshauptmannes von Steiermark die Grunddaten für die im Gegenstand genannte Verdachtsfläche in der Marktgemeinde Thal bei Graz samt einer bezughabenden Verhandlungsschrift mit der Bitte um weitere Veranlassung vorgelegt."

Laut Mitteilung des zuständigen Referenten beim Land wird die Mülldeponie in Unterthal wahrscheinlich in den Verdachtsflächenkataster aufgenommen. Die Entscheidung kann aber etwas dauern, da die Meldungen nach Priorität behandelt werden.

Für GR Sölkner ist diese Frage nicht wirklich befriedigend beantwortet und teilt mit, dass das Umweltministerium derartig große Brocken von Verdachtsflächen zu bewältigen hat, dass es sehr lange dauern wird - bis zu 15 Jahre, bis Mittel seitens des Landes oder Bundes zur Verfügung gestellt werden. Es müsste eine Lösung getroffen werden, bei der die Gemeinde  - wir sind Umweltschutzgemeinde - auf die eine oder andere Weise auch ,,in das Sackl" greifen müsste. GR Sölkner hat bereits den Vorschlag gemacht, diese Fläche von der Volksbank Graz-Bruck anzukaufen.

Der Bürgermeister teilt mit, dass durch die Aufnahme in den Verdachtsflächenkataster Fördermittel in Anspruch genommen werden können. Beim Ankauf der Fläche müssten wir die Grundstückskosten auch bezahlen. Bevor weitere Entscheidungen getroffen werden, plädiert der Bürgermeister dafür, auf die Aufnahme in den Verdachtsflächenkataster zu warten, da keine Gefahr im Verzug gegeben ist.

GR Sölkner erklärt, dass das Verfahren beschleunigt werden kann, wenn seitens der Gemeinde Druck ausgeübt wird. Er wird selbst Druck machen.

GR Stern fragt betreffend Müll- und Abfallentsorgung an:

,,Welche Maßnahmen bzw. Aktivitäten getroffen wurden, denn schon beim Budgetvoranschlag 2000 stand eine Gebührenerhöhung im Raum und daher meine Frage, wurde überhaupt eine Möglichkeit, eine Alternative gesucht? Wenn ja, welche, oder geht man den einfachsten Weg und erhöht die Gebühren?"

Der Vizebürgermeister berichtet, dass wir, wie im Budget ersichtlich, immer mehr Müll haben, ganz besonders Sperrmüll. Am Abfallwirtschaftssektor wird sich bis 2004 einiges tun müssen, um noch einmal größere Trennungen durchzuführen. Leider ist die Disziplin bei der Mülltrennung nicht immer die beste, wobei sie in Thal noch besser funktioniert als in anderen Gemeinden. Wir werden die Bevölkerung nochmals mit einem Rundschreiben bitten, die Trenndisziplin genauer einzuhalten.

GR Stern fragt nochmals konkret nach: ,,Was ist im Jahr 2000 geschehen, ich denke da vielleicht an Müllberater, ob so etwas nicht schon günstiger kommt, wenn man so etwas engagiert? Es sind ja schon die Großraumbehälter wesentlich günstiger als die Abfuhr im Kleinen. Entsorgen auch viele aus dem Umfeld von Thal ihren Müll bei uns, ihr Papier, ihren Abfall, ist in diese Richtung schon etwas probiert worden, dass man vielleicht eine Erhöhung umgehen könnte? Ist da irgendetwas geschehen im Laufe des Jahres oder hat man geschaut, ob man einen günstigeren Entsorger kriegen kann, hat man Anbote eingeholt?"

Der Vizebürgermeister berichtet über die Problematik, dass es für bestimmte Sparten auf Grund einer Spezialisierung der Entsorgungsbetriebe günstigere oder weniger günstigere Entsorger gibt. Für das Jahr 2000 erfolgte eine Ausschreibung, bei der die Fa. Saubermacher mit dem günstigsten Durchschnittspreis für alle Fraktionen hervorgeht. In Zukunft wird der Abfall einer entsprechenden Verwertung - Verbrennung - zugeführt werden.

GR Hofer teilt zur Müllberatung mit, dass eine Müllberatung angeboten wurde, aber nur von Wenigen angenommen wurde.

GR Sölkner vertritt die Meinung, dass großes Einsparungspotential in der gemeinsamen Vergabe der Müllabfuhr durch alle Gemeinden des Müllwirtschaftsverbandes gegeben sei, diese sei aber bisher ungenützt geblieben.

Der Vizebürgermeister teilt mit, dass es laut Beschluss des Müllwirtschaftsverbandes ab 2004 zu dieser gemeinsamen Vergabe kommen wird.

GR Stern bedankt sich für die Ausführungen.

GR Sölkner teilt zur Verbrennung mit, dass dies nicht die einzige Alternative sei. Er meint, dass die mechanisch-biologische Rotte mit neuen Modellen eigentlich überhaupt die Müllverbrennung ersetzen könnte.

GR Sölkner fragt bezüglich eines Mülldeponieproblems in Schlüsselhof an:

Auf dem Grundstück der Familie Koller - neben dem Bach sollen erhebliche Mengen Müll vergraben sein. Er habe vor 3 Jahren im Gemeinderat in einer Wortmeldung darauf aufmerksam gemacht. Da das Haus jetzt zum Verkauf oder zur Versteigerung ausgeschrieben sei, müsste sich die Gemeinde jetzt um diese Mülldeponie kümmern, damit nicht dasselbe Problem wie bei der Deponie in Unterthal entsteht. Bei einem aus einem Konkursverfahren oder Zwangsversteigerung übernommenen Grundstück ist die Haftung des Käufers für allfällige auf dem Grundstück lagernde Altlasten nur sehr eingeschränkt gegeben.

Der Bürgermeister teilt mit, dass es uns nicht bekannt ist, dass dort Müll vergraben ist. Weiters teilt er mit, dass sich die Gemeindearbeiter die Sache anschauen werden.

GK Hofbauer fragt bezüglich steigender Wassermengen bei der Entsorgung über das Kanalnetz und der dadurch verursachten steigenden Kosten in fast jedem Thaler Haushalt an:

,,Ist es nicht zweckmäßig, wassersparende Armaturen bzw. wassersparendes Zubehör, sprich Perlatoren oder Umrüsten von WC-Spülungen zu fördern, anstatt eine Erhöhung der Kanalgebühr durchzuführen. Gründe dazu: 1. kostbares Trinkwasser sparen, dadurch natürlich geringere Wasserkosten für viele Thaler Haushalte, die einen Wasseranschluss haben und 2. der positive Nebeneffekt, weniger Abwasser, dadurch geringere Belastung des gesamten Kanalnetzes und der Pumpwerke, dadurch ergeben sich längere Intervalle bei der Wartung, sowie geringere Stromkosten, weil weniger Mist durchfließt. Ob es nicht hier besser wäre, den Hebel anzusetzen und da ein Geld zu investieren? Ich glaube, dass sich das irgendwann einmal mit den Jahren rechnet".

Der Bürgermeister teilt mit, dass eine Förderung der vorgenannten Maßnahmen seitens der Gemeinde auf Grund der angespannten Budgetlage nicht realisierbar sei. Es liegt im Interesse jedes einzelnen, dafür zu sorgen, dass er weniger verbraucht und dadurch Kosten spart. Für die Gemeinde besteht da keine Kosteneinsparung. Bezüglich Fremdwasser liegen wir im Durchschnitt.

GK Holbauer sieht schon einen Zusammenhang zwischen der Wassermenge und der Instandhaltungskosten der Pumpstationen.

Der Vizebürgermeister teilt mit, dass wir gerade bei Pumpstationen, die wenige Haushalte entsorgen, Schäden haben, wo dann z.B. Aufreibfetzen und Unterhosen gefunden werden, die sich sicher nicht durch ein Klo hineinspülen lassen.

Der Bürgermeister teilt weiters mit, dass hohe Fettanteile durch ,,entsorgte" Speiseöle hohe Reparaturkosten verursachen.

Laut Vizebürgermeister ist es schon bald notwendig, dass man vor jedem Pumpwerk einen Fettabscheider einbaut.

GR List schlägt eine verstärkte Aufklärung der Bevölkerung auf diesem Gebiet vor.

 

GR Sölkner berichtet, dass es unser Problem sei, auf ein Zentralsystem gesetzt zu haben. Eine Förderung wie sie GK Hofbauer vorschlägt, sei nicht erforderlich, da Einsparung und Kosten nicht hoch seien. Es müsste sich vielmehr das Verhalten der Leute umstellen, da wir keinen normalen Bezug mehr zu unserer Hygiene haben.

Der Vizebürgermeister fragt GR Sölkner ob er meine, dass für die ganze Gemeinde Thal eine mechanisch-biologische Anlage als Gesamtanlage geeignet sei?

GR Sölkner verweist auf die dezentrale Entsorgung der Gemeinde St. Radegund mit Entsorgungskosten von S 500,-- bis S 1.200,-- pro Jahr und Haus. Über die Probleme in den Entsorgungsgenossenschaften selbst kann GR Sölkner keine genaue Aussage tätigen.

 

GR List fragt bezüglich GAK Besprechung mit dem Land an:

,,Es hat Besprechungen oder ein Gespräch mit dem Land betreffend GAK gegeben. Dürfte ich fragen, was sich da getan hat"?

Der Bürgermeister teilt mit, dass es eine Besprechung beim LR Hirschmann gegeben hat. Der GAK hat seine Wünsche deponiert. Es wird noch eine Besprechung vor Ort bei der Landwirtschaftlichen Fachschule geben.

Gleichzeitig gibt es auch das Golfprojekt. LR Hirschmann und LR Pöltl sind für beide Projekte, sie müssen sich aber mit der Schule vereinbaren lassen.

Letztendlich wird der Gemeinderat über eine Flächenwidmungsplanänderung entscheiden.

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TAGESORDNUNG

Nicht öffentlicher Teil:

1.                Personalangelegenheiten

Öffentlicher Teil:

1.                Genehmigung der Verhandlungsschrift vom 15.11.2000

2.                Überplanmäßige Einnahmen und Ausgaben

3.                Ortsentwicklungs-KEG - Entsendung der Beiratsmitglieder

4.                Ortsentwicklungs-KEG - Entsendung des Vertreters in die Gesellschafterversammlung

5.                Ortsentwicklungs-KEG - Bankkonten - Zeichnungsberechtigung

6.                 Ortsentwicklungs-KEG - Aufnahme des Projektes Grundankauf für Thaler Jugend

7.                Ortsentwicklungs-KEG - Budget 2001

8.                Müllabfuhrverordnung - Änderung

9.                Kanalabgabenverordnung - Änderung

10.              Voranschlag 2001

11.              Umweltbericht 1999

12.              Allfälliges

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VERLAUF.

1. Genehmigung der Verhandlungsschrift vom 15.11.2000

Das Protokoll der ,,öffentlichen Sitzung" vom 15.11.2000 ist an die Fraktionsvorsitzenden und an die Schriftführer übermittelt worden.

Der Bürgermeister ersucht die Schriftführer (GR Mag. Fessler, GR Stern, GR Sölkner und GR Hansmann) um ihre Stellungnahmen.

SPO:

Seitens der SPÖ gibt es keine Einwände.

ÖVP:

Seitens der ÖVP gibt es folgenden Einwand:

Seite 2 Verkehrsverbund - Die Antwort des Bürgermeisters über den Zeitpunkt der Fragebogenversendung muss richtig lauten: ,, In ca. 3 Wochen" und nicht nach den Budgetarbeiten.

THAL:   Seitens der THAL gibt es keine Einwände.

FPÖ:       Seitens der FPÖ gibt es keine Einwände.

Der Bürgermeister stellt den Antrag, das Protokoll mit der angeführten Änderung zu genehmigen und zu unterfertigen.

Beschluss:                Das Protokoll wird einstimmig genehmigt und unterfertigt.

zur Tagesordnung

2. Überplanmäßige Einnahmen und Ausgaben

Der Bürgermeister berichtet:

Wie in jedem privaten Haushalt, haben sich auch in unserem Budget im Laufe des Jahres Mehrausgaben ergeben, die von uns abzudecken sind. Andererseits konnte einiges eingespart werden bzw. wurde aus verschiedenen Gründen nicht ausgeschöpft. Der Großteil ist allen bekannt. Die Genehmigung dafür wurde im Vorstand bzw. Gemeinderat eingeholt.

Ausgaben:

Durch Unwetterschäden sind Mehrkosten an den Straßen entstanden (öS 73.000,--).

Auf Grund der Beschwerde des Umweltanwaltes beim VwGH konnte die Bautätigkeit für den Freizeitpark erst verspätet aufgenommen werden (OH Zinsen -S 50.000,--).

Weniger Straßeninstandsetzungen im OH - Straßenasphaltierungen wurden im AOH abgewickelt (OH Instandhaltung - S 150.000,--).

Hochwasserschutzmaßnahmen werden 2001 abgewickelt (- S 80.000,--). Maßnahmen für den Fremdenverkehr kamen nicht zum Tragen (- S 180.000,--). Die Gewerbeförderung wurde nicht ausgeschöpft (- S 100.000,--).

Für die Errichtung von Straßenbeleuchtungen - Eckweg und Steinberg - sind Mehrkosten angefallen « S 91.000,--).

Da für den Grundankauf für die Thaler Jugend kein geeignetes Grundstück gefunden wurde, konnten auch diese Ausgaben nicht geleistet werden (OH Tilgung und Zinsen - S 592.000,--).

Beim Kanal sind Mehrkosten bei der Erneuerung der Pumpen (+S 150.000,--) und auf Grund einer Nachzahlung an den Mag. Graz sowie steigender Abwassermengen (~ 546.000,--) entstanden.

Die Mittel für den Müll-Containerplatz konnten nicht verwendet werden (- S 100.000,--). Der Anteilsbetrag für den AOH fällt geringer aus, da der Bau des Freizeitparks erst verspätet aufgenommen und die Errichtung des Gehsteigs zum Friedhof bzw. die Weiterführung des Radweges noch nicht umgesetzt werden konnten (- S 1,024.000,--).

Einnahmen:

Für  Unwetterschäden aus dem Vorjahr haben wir einen höheren  Kostenersatz  erhalten

(+S 147.000,--).

Durch den noch nicht erfolgten Grundankauf für die Thaler Jugend konnte auch kein Verkaufserlös

erzielt werden (- S 500.000,--).

Die verspätete Realisierung des Freizeitparks und das steigende Zinsniveau bringen Mehreinnahmen bei den Habenzinsen mit sich (+S 296.000,--).

Der Entfall der Getränkeabgabe bewirkt einen Einnahmenrückgang (- S 400.000,--). Gleichzeitig ist die Mehreinnahme durch den Überschuss aus dem Rechnungsabschluss 1999 zu berücksichtigen (+S 4.088.000,--)

Bei Gegenüberstellung der genannten Einnahmen und Ausgaben verbleibt ein Überschuss von rund S  5 Mio., der in den Rechnungsabschluss 2000 einfließen wird.

Die weiteren Einnahmen im Steuerbereich sind bei der Betrachtung der überplanmäßigen Einnahmen und Ausgaben unberücksichtigt geblieben, da erst mit Ende des Jahres konkrete Zahlen vorliegen werden.

Der Bürgermeister stellt den Antrag, den überplanmäßigen Einnahmen und Ausgaben zuzustimmen.

Beschluss:

Der Antrag des Bürgermeisters wird mit 14 Stimmen (Urdl' Beetz, Hofbauer, Schickhofer, Hofer, Eckhard' Lenardt, Hartner, Fessler, Schreiner, Stern, Stahl, Sölkner u. List) angenommen.

1 Stimmenthaltung (Hansmann)

zur Tagesordnung

3. Ortsentwicklungs-KEG - Entsendung der Beiratsmitglieder

Der Bürgermeister berichtet:

Gemäß § 11 Gesellschaftsvertrag der Ortsentwicklungs-KEG sind von jeder im Gemeinderat vertretenen politischen Partei Mitglieder und Ersatzmitglieder (Je 3 SPÖ, 1 ÖVP, 1 THAL, 1 FPÖ) in den Beirat der KEG zu entsenden. Den Vorsitzenden des Beirates bestimmt die stimmenstärkste Partei im Gemeinderat (SPÖ).

Von den einzelnen Gemeinderatsfraktionen werden folgende Mitglieder und Ersatzmitglieder entsandt.

Seitens der SPÖ:

Mitglieder:

URDL Peter

Ing. BEETZ Heinrich

SCHICKHOFER Peter

Vorsitzender:                Ing. BEETZ Heinrich

Ersatzmitglieder:

Mag. FESSLER Elke

HARTNER Anton

SCHREINER Dietmar

Seitens der ÖVP

Mitglied:

STAHL Michael

Ersatzmitglied:

HOFBAUER Anton

Seitens der THAL:

Mitglied:

SÖLKNER Franz

Ersatzmitglied:

LIST Christian

Seitens der FPÖ:

Mitglied:

HANSMANN Edmund

Ersatzmitglied:

NEUBAUER Arnold

Damit sind die Mitglieder und Ersatzmitglieder sowie der Vorsitzende des Beirates der Ortsentwicklungs-KEG in der vorangeführten Form entsandt.

zur Tagesordnung

4. Ortsentwicklungs-KEG - Entsendung des Vertreters in die Gesellschafterversammlung

Der Bürgermeister berichtet:

Gemäß §  13 Gesellschaftsvertrag der Ortsentwicklungs-KEG ist vom Gemeinderat ein Gemeinderatsmitglied als Vertreter des Komplementärs in die Gesellschafterversammlung zu entsenden.

Der Bürgermeister stellt den Antrag, Herrn Vizebgrn. Ing. BEETZ Heinrich Komplementärs in die Gesellschafterversammlung zu entsenden.

Beschluss:                Der Antrag des Bürgermeisters wird einstimmig angenommen.

zur Tagesordnung

5. Ortsentwicklungs-KEG - Bankkonten - Zeichnungsberechtigung

Der Bürgermeister berichtet:

als Vertreter des

Gemäß § 7 Gesellschaftsvertrag der Ortsentwicklungs-KEG ist die Zeichnungsberechtigung auf den Bankkonten der Ortsentwicklungs-KEG zu regeln.

Der Bürgermeister stellt den Antrag: Zur Zeichnung für die Ortsentwicklungs-KEG auf den Bankkonten der Ortsentwicklungs-KEG für den Komplementär den Bürgermeister und für die Wahrung des Vier-Augen-Prinzips den Gemeindekassier zu bestimmen.

Beschluss:                Der Antrag des Bürgermeisters wird einstimmig angenommen.

zur Tagesordnung

6. Ortsentwicklungs-KEG - Aufnahme des Projektes Grundankauf für Thaler Jugend

Der Bürgermeister berichtet:

Für die Finanzierung des Grundankaufs für die Thaler Jugend ist ein Darlehen aufzunehmen. Im Hinblick auf die allgemeine Maastricht-Problematik sowie die Verpflichtung der Gemeinden aufgrund des Finanzausgleiches keine Neuverschuldungen vorzunehmen, soll das Projekt ,,Grundankauf für Thaler Jugend" über die KEG durchgeführt werden.

Es erfolgt eine Diskussion über das Projekt ,,Grundankauf für Thaler Jugend". Dabei wird von ÖVP und THAL darauf hingewiesen, dass aus den Zahlen die Förderung von Einfamilienhausbauten ersichtlich ist. Eine solche Förderung wird aber von diesen Fraktionen abgelehnt. Man plädiert aber für den Bau von Startwohnungen.

Der Bürgermeister stellt den Antrag, das Projekt ,,Grundankauf für Thaler Jugend" durch die KEG durchführen zu lassen.

Beschluss:

Der Antrag des Bürgermeisters wird mit 8 Stimmen (Urdl, Beetz, Schickhofer, Eckhard, Lenardt, Hartner, Fessler u. Schreiner) angenommen.

1 Stimmenthaltung (Hofer)

6 Gegenstimmen (Hofbauer, Stern, Stahl, Sölkner, List, Hansmann)

Der Bürgermeister stellt den Antrag, den Beschluss gern. § 131 des Stmk. Volksrechtegesetzes für dringlich zu erklären.

Beschluss:

Der Antrag des Bürgermeisters wird mit 8 Stimmen (Urdl, Beetz, Schickhofer, Eckhard, Lenardt, Hartner, Fessler u. Schreiner) angenommen.

1 Stimmenthaltung (Hofer)

6 Gegenstimmen (Hofbauer, Stern, Stahl, Sölkner, List, Hansmann)

zur Tagesordnung

7. Ortsentwicklungs-KEG - Budget 2001

Der Bürgermeister berichtet:

Der Entwurf des Budgets 2001 ist den Fraktionen vor Der Entwurf sieht folgendes Ergebnis vor:

2 Wochen übermittelt worden.

Ausgaben inkl. Vorleistungen durch die Gemeinde:                S 29.458.000,00

Einnahmen aus Bedarfszuweisung, Darlehensaufnahme und Zuschuss der Gemeinde S 29.458.000,00

Der effektive Zuschuss durch die Gemeinde für 2001 beträgt   S 4.389.000,00

Die Anschaffungs- und Herstellungskosten teilen sich wie folgt auf:

-                Freizeitpark

                Herstellungskosten 2001                    S 22.028.000,--

                Herstellungskosten Vorjahre S 3.959.000,--

                Grundankauf Thaler Jugend   S 3.200.000,--

In den Herstellungskosten für 2001 sind S 165.000,-- für den Beachvolleyballplatz enthalten.

Zur Finanzierung der vorgenannten Projekte sind Darlehen von S 14.258.000.-- für den Freizeitpark und S 3.200.000,-- für den Grundankauf Thaler Jugend aufzunehmen.

Unter Berücksichtigung von bereits genehmigten Bedarfszuweisungen in Höhe von S 3.652.000,--ergibt sich ein effektiver Zuschussbedarf durch die Gemeinde für 2001 in Höhe von S 4.389.000,--, der im Gemeindebudget für 2001 veranschlagt ist.

Festzuhalten ist, dass sich bei einem plangemäßen Baubeginn im Jahr 1996 - Verzögerung durch eine von der THAL initiierte Volksbefragung und zweimalige Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof durch den Umweltanwalt -  die Gesamtherstellungskosten für den Freizeitpark  um  rund S 5.000.000,-- verringert  hätten. Neben  einer  Baukostensteigerung  von ca. S 2.500.000,--, zusätzlicher Sauberkeitsschicht, Anpassung der Spielfeldgröße an die nunmehrigen Normen, nunmehr erforderlichen Baustellenkoordination und den zusätzlichen Verwaltungs- und Verfahrenskosten haben wir auch die zum damaligen Zeitpunkt mögliche Förderung über die Bauinitiative in Höhe von ca. S 2.000.000,-- verloren.

Der Bürgermeister stellt den Antrag, das Budget der Ortsentwicklungs-KEG in der vorliegenden Form zu genehmigen sowie das Darlehen für den Freizeitpark mit S 14.258.000,-- und für den Grundankauf für die Thaler Jugend mit S 3.200.000,-- zu veranschlagen.

Beschluss:

Der Antrag des Bürgermeisters wird mit 8 Stimmen (Urdl, Beetz, Schickhofer, Eckhard, Lenardt, Hartner, Fessler u. Schreiner) angenommen.

1 Stimmenthaltung (Hofer)

6 Gegenstimmen (Hofbauer, Stern, Stahl, Sölkner, List, Hansmann)

Der Bürgermeister stellt den Antrag, den Beschluss gern. § 131 des Stmk. Volksrechtegesetzes für dringlich zu erklären.

Beschluss:                Der Antrag des Bürgermeisters wird mit 8 Stimmen (Urdl, Beetz, Schickhofer, Eckhard, Lenardt, Hartner, Fessler u. Schreiner) angenommen.

1 Stimmenthaltung (Hofer)

6 Gegenstimmen (Hofbauer, Stern, Stahl, Sölkner, List, Hansmann)

zur Tagesordnung

8. Müllabfuhrverordnung - Änderung

Der Vizebürgermeister berichtet, dass sich eine Anhebung der Müll-Grundgebühr als notwendig erwiesen hat.

                Müllbeseitigung gesamt                ohne Gebühren-                mit Gebühren-

                Voranschlag 2001                erhöhung                erhöhung

                Einnahmen           S 952.000,--               S 989.000,--

                Ausgaben             S 1,267.000,--            S 1,267.000,--

inkl. Containerplatz

                Abgang S 315.000,--           S 278.000,--

Der Anhang II, Abs. 1 der Müllabfuhrverordnung 1992 idgF ist wie

                1.                Die Grundgebühr beträgt pro Person und Kalenderjahr                S 145,45

                                Die Grundgebühr beträgt pro Tonne und Kalenderjahr                S 1.545,45

Die Grundgebühr bei Schüler- und Seniorenheimen

                pro Person und Kalenderjahr                S                70,--

In den angeführten Müllabfuhrgebühren ist die gesetzliche Mehrwertsteuer von 10 % nicht enthalten.

Der Vizebürgermeister stellt den Antrag, den Anhang II, Abs. 1 der Verordnung in der angegebenen Form zu ändern.

Die Verordnungsänderung tritt mit dem dem Ablauf der Kundmachungsfrist folgenden Monatsersten, das ist der 01.01.2001, in Kraft.

 

Beschluss:                Der Antrag des Vizebürgermeisters wird mit 9 Stimmen (Urdl, Beetz, Schickhofer, Hofer, Eckhard, Lenardt, Hartner, Fessler u. Schreiner) angenommen.

6 Gegenstimmen (Hofbauer, Stern, Stahl, Sölkner, List, Hansmann)

folgt zu ändern:

Der Vizebürgermeister stellt den Antrag den Beschluss gem.  §  131  des  Stmk. Volksrechtegesetzes für dringlich zu erklären.

Beschluss:                Der Antrag des Vizebürgermeisters wird mit 9 Stimmen (Urdl, Beetz, Schickhofer, Hofer, Eckhard, Lenardt, Hartner, Fessler u. Schreiner) angenommen.

6 Gegenstimmen (Hofbauer, Stern, Stahl, Sölkner, List, Hansmann)

zur Tagesordnung

9. Kanalabgabenverordnung - Änderung

Der Vizebürgermeister berichtet:

Aufgrund des errechneten Abgangs beim Kanal für das Haushaltsjahr 2001 ist es erforderlich, die Kanalabgabenverordnung zu ändern.

Es soll der Wasserverbrauch bei jenen Liegenschaften, deren Verbrauch nicht messbar ist, dem tatsächlichen Wasserverbrauch angepasst werden und es soll die jährliche Kanalgrundgebühr angehoben werden.

Der errechnete Abgang beim Kanal für das Haushaltsjahr 2001 beträgt - ohne Gebührenerhöhung:

Einnahmen                S                4.470.000,--

- Ausgaben                S                4.831.000.--

Abgang                      S             361.000,--

Es ist erforderlich, bei Liegenschaften, deren Wasserverbrauch Wasserverbrauch je Einwohner pro Tag von 90 1 auf 110 1 anzuheben.

 

Diese erforderliche Anpassung ergibt sich aus dem Vergleich mit jenen Liegenschaften, deren Verbrauch tatsächlich messbar ist und den dazugehörigen Personen (1061 Personen verbrauchen 42.399 m3 im Jahr, das ergibt 39,96 m3 pro Person im Jahr, das sind 1111/Tag pro Person). Lt. ÖNORM EN 805 können bei der Ermittlung des Wasserbedarfs 150 bis 250 Liter je Person und Tag angenommen werden u. lt. Angabe des Landes liegt der durchschnittliche Wasserverbrauch in der Steiermark zwischen 45 u. 50 m3 pro Person im Jahr - das wären zwischen 125 u. 139 1/Tag pro Person.

Die Mehreinnahmen durch die Anhebung von 90 1 auf 110 1 pro Person/Tag errechnen sich wie folgt. 982 Personen werden nicht über einen Wasserzähler abgerechnet.

90 1 p.T sind 32,4 m3 im Jahr x S 21,-- Einheitssatz = S 680,40 x 982 Personen = S 668.152,80

1101 p.T sind 39,6m3im Jahr x S2l,-- -,   = S 831,60x982 Personen               S 816.631,20

Mehreinnahmen                  S 148.478,40

Die Kanalgrundgebühr soll um S 0,30 pro m2 Berechnungsfläche auf S 3,30 angehoben werden. Mehreinnahmen durch Anhebung der Grundgebühr:

                160.000m2x53,--    =             S 480.000,--

                160.000m2x53,30   =             S 528.000--

Mehreinnahmen  S  48.000,--

Durch die Anhebung der Grundgebühr sowie des Wasserverbrauchs je Einwohnergleichwert ergeben sich im Haushaltsjahr 2001 Mehreinnahmen von:

                S                148.000,--

                S                48.000,--

                S                196.000,--              im Vergleich zum Abgang von S 361.000,--

Der Vizebürgermeister stellt den Antrag, die Kanalabgabenordnung der Marktgemeinde Thal vom 27.11.1989 i.d.g.F. vom 24.10.1996 gem. §§ 6 u. 7 des Kanalabgabengesetzes 1955, LGBl.Nr. 71, i.d.g.F. wie folgt zu ändern:

Die jährliche Kanalgrundgebühr unter Punkt 3 a der Kanalabgabenordnung wird ab 01.01.2001 von derzeit S 3,-- netto pro m2 Berechnungsfläche auf S 3,30 netto pro m2 Berechnungsfläche angehoben.

Der Wasserverbrauch wird bei jenen Liegenschaftseigentümern, deren Wasserverbrauch nicht messbar ist (Punkt 3 b der Kanalabgabenordnung) statt mit 90 1 pro Tag und Einwohner ab 01.01.2001 je Einwohner mit 110 1 pro Tag berechnet = 1 Einwohnergleichwert. Somit betragen ab 01.01.2001 2/3 EGW (Punkt 3 e der Kanalabgabenordnung - 1 ständig im Betrieb beschäftigte und nicht dort wohnhafte Person) 73 1/Tag und 1/9 EGW (Punkt 3 f der Kanalabgabenordnung - 1 Fremdenbett) 12 1/Tag.

Die Verordnungsänderung tritt mit dem dem Ablauf der Kundmachungsfrist folgenden Monatsersten, das ist der 01.01.2001, in Kraft.

Beschluss:                Der Antrag des Vizebürgermeisters wird mit 13 Stimmen (Urdl, Beetz, Schickhofer, Hofer, Eckhard, Lenardt, Hartner, Fessler, Schreiner, Stahl, Sölkner, List u.

Hansmann) angenommen.

2 Gegenstimmen (Hofbauer, Stern)

Der Vizebürgermeister stellt den Antrag, den Beschluss gern.  §  131  des Stmk.

Volksrechtegesetzes für dringlich zu erklären.

Beschluss:                Der Antrag des Vizebürgermeisters wird mit 12 Stimmen (Urdl, Beetz, Schickhofer, Hofer, Eckhard, Lenardt, Hartner, Fessler, Schreiner, Stahl, List u. Hansmann)

angenommen.

3 Gegenstimmen (Hofbauer, Stern, Sölkner)

zur Tagesordnung

10. Voranschlag 2001

Der Bürgermeister berichtet:

Der Entwurf des Voranschlages 2001 ist 14 Tage zur Einsichtnahme aufgelegen. Es sind keine Anträge dazu eingegangen. Der Voranschlagsentwurf ist außerdem den Fraktionen vor 2 Wochen übermittelt worden.

Der Bürgermeister hat die Fraktionsführer zu einer Besprechung am 06.11.2000 eingeladen. GK Hofbauer, GR Sölkner u. GR Hansmann haben daran teilgenommen. GK Hofbauer und GR Sölkner haben ihre Wünsche bekanntgegeben, auf die in den Gruppen näher eingegangen wird. GR Hansmann hat keine Wünsche bekanntgegeben.

Der ordentliche Haushalt weist Einnahmen und Ausgaben in Höhe von S 29.713.000,-- auf und ist damit ausgeglichen.

Im außerordentlichen Haushalt sind Einnahmen von S 13.320.000,-- und  Ausgaben  von S 13.640.000,-- budgetiert~ und er ist damit nicht ausgeglichen. Der Abgang soll aus Bedarfszuweisungen finanziert werden.

Der Bürgermeister stellt den vorliegenden Voranschlag zur Diskussion und gruppenweise abzustimmen.

Beschluss:                Der Antrag des Bürgermeisters wird einstimmig angenommen.

Ordentlicher Haushalt:

Gruppe 0 - Verwaltungskörper und allgemeine Verwaltung

Einnahmen                S 112.000,--                Ausgaben             S 5.257.000,--

schlägt vor,

Die Entschädigung für Bürgermeister, Vizebürgermeister und Kassier werden auf Grund d. Stmk. Gde.Bezügegesetzes erhöht, und wurden die Beiträge für die gesetzliche Krankenversicherung vorgesehen.

Bei den Bezügen der Bediensteten wurde dem bei der Erstellung maßgeblichen Wissensstand entsprechend, eine durchschnittliche Lohnerhöhung von 2,5 % angenommen.

Die Beschäftigung von Ferialpraktikanten ist wieder vorgesehen.

Die Wartungskosten für das Kommunale Informationssystem wurden bei der EDV-Anlage berücksichtigt. Weiters sind Mittel für die Gemeindehomepage und für den Ankauf einer digitalen Kamera vorgesehen.

Die Schulung der Bediensteten ist wieder ein Schwerpunkt.

2001 erfolgt die Volkszählung und ist dafür ein Betrag veranschlagt.

Mittel für den Jakobikirtag wurden vorgesehen.

Weiters wurde der Mitgliedsbeitrag für den Regionalen Entwicklungsverein veranschlagt.

Der Bürgermeister stellt den Antrag, die Gruppe 0 zu bewilligen.

Beschluss:                Der  Antrag des Bürgermeisters wird mit 13 Stimmen (Urdl, Beetz, Hofbauer,

Schickhofer, Hofer, Eckhard, Lenardt, Hartner, Fessler, Schreiner, Stern, Stahl u.

Hansmann) angenommen.

2 Gegenstimmen (Sölkner, List)

Gruppe 1 - diese enthält Leistungen für die öffentliche Ordnung und Sicherheit

Einnahmen                S 246.000,--                Ausgaben             S 406.000,--

GR Eckhard verlässt den Sitzungssaal.

Der Feuerlöschbeitrag für Graz wurde auf S 180.000,-- angehoben. Für die Feuerwehr Rohrbach­Steinberg sollen ein Betrag von S 20.000,-- sowie S 30.000,-- für einen Fahrzeugankauf bereitgestellt werden. Für die Anschaffung einer Zivilschutzsirene sind Mittel vorgesehen.

Der Bürgermeister stellt den Antrag, die Gruppe 1 zu bewilligen.

Beschluss:                Der Antrag des Bürgermeisters wird einstimmig angenommen.

Gruppe 2 - Unterricht, Erziehung und Sport

Einnahmen                S 1.056.000,--                Ausgaben             S 4.819.000,--

GR Eckhard kehrt in den Sitzungssaal zurück.

Die Posten, die die Neuanschaffungen im Schul- und Kindergartenbereich betreffen, sind im Ausschuss besprochen worden.

Im Wesendlichen sollen für die Volksschule 2 Büroschränke, ein Ablagenverbau und Lehrmittel angekauft werden. Weiters sind Instandhaltungs- und Malerarbeiten erforderlich.

Der Schwimmkurs mit S 20.000,-- und der Theaterzuschuss von S 4.000,-- bleiben aufrecht.

Die Gastschulbeiträge für alle Schultypen werden rund S 865.000,-- ausmachen.

Der  Beitrag  für  die Privathauptschulen beläuft sich auf S 210.000,--, wobei der Beitrag je

Schüler S 10.000,-- pro Jahr beträgt.

Im Kindergarten sind die Mittel für einen Ganztageskindergarten ab 9/2001 mit den dafür erforderlichen Adaptierungen und Anschaffungen, sowie Spiel- und Bastelbedarf und ein Englischprojekt (in Höhe von S 10.000,--) vorgesehen.

Der Abgang beträgt rund S 1.391.100,--.

Ein besonderes Anliegen ist die Förderung der Vereine, die eine wichtige Funktion in unserer Gemeinde einnehmen:

Tischtennisverein                S 7.000,00

Sportverein                  S 60.000,00+ Übernahme von Betriebskosten in Höhe von S 66.000,00~

                                      S 30.000,-- Rasenpflege

ESV Thal                      S 5.000,00; S 2.000,-- Betriebskosten

ESV Steinberg            S 3.000,00

Volleyballverein           S 5.000,00 (eine Subvention ist auch ein Wunsch der THAL)

Tennisverein                S 10.000,00

Wisosport für Int. E ~iI

Nordic-Kombination                S 5.000,00

Der Bürgermeister bedankt sich bei allen Vereinsobmännern für ihre Leistungen und ihre hervorragende Jugendarbeit.

Der Bürgermeister stellt den Antrag die Gruppe 2 zu bewilligen und den Beitrag für die genannten Privatschulen auf S 10.000,-- anzuheben und die Subventionen im o.a. Ausmaß zu genehmigen

Beschluss:                Der Antrag des Bürgermeisters wird einstimmig angenommen.

Gruppe 3 - Kunst und Kultur

                Einnahmen           S 000                Ausgaben             S 244.000,--

__  An Subventionen sind folgende Mittel vorgesehen:

                Musikverein Thal   S 50.000,00 + Übernahme der Betriebskosten in Höhe von S 20.000,00

                Singkreis                S 10.000,00

                Harter Volksmusik S   3.000,00

                Kirche                S      15.000,00 WC-Putzen +37.000,00 Mähen rund um die Kirche

Bei dieser Gelegenheit hebt der Bürgermeister die Leistungen des Kapellmeisters und seiner Musiker und den Singkreis sowie die Harter Volksmusik besonders hervor.

Für kulturelle Veranstaltungen sind wieder S 10.000,-- vorgesehen.

Der Bürgermeister stellt den Antrag die Gruppe 3 und die angeführten Subventionen zu bewilligen

Beschluss:                Der Antrag des Bürgermeisters wird einstimmig angenommen.

Gruppe 4 - Soziale Wohlfahrt

                Einnahmen           S 000                Ausgaben             S 1.786.000,--

Subventionen:

Geldzuweisungen

                für Notmaßnahme                      S 30.000,00

                Kinderdorf Steinberg                S 7.000,00

                Zwergerltreffen                                    S 5.000,00

                Pensionistenverband                         S 6.000,00

                überörtl Institutionen                S 6.000,00

GR Hartner, GR Schickhofer und GR Stahl verlassen den Sitzungssaal. Der Preis je Geschenkskorb bleibt mit S 500,-- gleich.

Für die Senioren sind S 55.000,--, - GVB-Jahreskarte (auch ein Wunsch der THAL) und Ausflug -, für die Tennisaktion S 20.000,--, für die Taxiaktion S 16.000,-- und für die Aktion Road-Expert S 4.000,-- vorgesehen. Weiters sind für ein Englischprojekt für Kinder im KG-und Volksschulalter S 15.000,-- und für einen Selbstverteidigungskurs für Mädchen S 10.000,-- budgetiert. Aufgrund des seit Juli 2000 in Kraft getretenen empfohlenen Taxifahrpreises der Wirtschaftskammer und der steigenden Treibstoffkosten erhöhen sich die Kosten pro Taxifahrt auf S 180,--. Dadurch soll nun auch der Selbstbehalt pro Fahrt auf S 60,-- angehoben werden. Die Differenz auf den Fahrpreis trägt wie bisher die Gemeinde.

GR Haffner, GR Schickhofer und GR Stahl kehren in den Sitzungssaal zurück.

Der Bürgermeister stellt den Antrag, die Gruppe 4 und die Tariferhöhung der Taxiaktion mit einem Selbstbehalt von S 60,-- je Fahrt und die angeführten Subventionen zu bewilligen.

Beschluss:                Der Antrag des Bürgermeisters wird mit 13 Stimmen (Urdl, Beetz, Hofbauer,

Schickhofer, Hofer, Eckhard, Lenardt, Hartner, Fessler, Schreiner, Stern, Stahl u.

Hansmann) angenommen.

2 Gegenstimmen (Sölkner, List)

Gruppe 5- Gesundheit

Einnahmen                S 000                Ausgaben             S 356.000,--

Die jährliche Untersuchung für die 2. und 4. Klasse durch Dr. Schmidt ist vorgesehen. Weiters sind Mittel für eine Aktion im Rahmen des Gesunden Dorfes berücksichtigt.

S 15.000,-- sind für die Krötenschutzaktion der Volksschule budgetiert.

Für die Luftgütemessung sind S 10.000,-- und für den Umweltbericht S 10.000,-- veranschlagt (dies ist auch ein Wunsch der ÖVP).

Für Solaranlagen ist weiterhin eine Förderung von je S 3.000,-- vorgesehen. Die Förderung für

Biomasseheizungsanlagen von max. S 8.000,-- bzw. max. S 12.000,-- ist ebenfalls berücksichtigt.

Die Förderung von Wärmedämmung bei Wohngebäuden und von Regenwassernutzungsanlagen (THAL) konnte leider nicht untergebracht werden.

Subvention:

Bergwacht                s 5.000,00

Der Bürgermeister stellt den Antrag, die Gruppe S und die angeführte Subvention zu bewilligen.

Beschluss:                Der  Antrag des Bürgermeisters wird mit 13 Stimmen (Urdl, Beetz, Hofbauer, Schickhofer, Hofer, Eckhard, Lenardt, Hartner, Fessler, Schreiner, Stern, Stahl u.

Hansmann) angenommen.

2 Gegenstimmen (Sölkner, List)

Gruppe 6 - Straßen- und Wasserbau, Verkehr

Einnahmen                S 50.000                Ausgaben             S 2.026.000,--

Die Instandhaltung des Straßennetzes ist wieder ein Budgetschwerpunkt. Aufwendungen für den Geh- und Radweg wurden berücksichtigt.

Schutzbekleidung für die Bediensteten sowie die Beschäftigung von Ferialpraktikanten ist vorgesehen. Im Zuge von Hochwasserschutzmaßnahmen sind diverse Sanierungen sowie das Ausbaggern des Rückhaltebeckens erforderlich.

Weitere Schutzmaßnahmen sind am Katzelbach in Eben notwendig (dies ist ebenfalls ein Wunsch der ÖVP).

Für Privatstraßen ist ein Betrag von S 60.000,-- veranschlagt.

Das Projekt Straßenbezeichnung (ÖVP und THAL), die Studie öffentlicher Verkehr (ÖVP) und die Errichtung einer Telefonzelle in Unterthal (ÖVP) sowie die Errichtung von Parkplätzen in Kötschberg (THAL) konnten leider nicht untergebracht werden.

Der Bürgermeister stellt den Antrag die Gruppe 6 zu bewilligen.

Beschluss:

Der Antrag des Bürgermeisters wird mit 10 Stimmen (Urdl, Beetz, Schickhofer, Hofer, Eckhard, Lenardt, Hartner, Fessler, Schreiner u. Hansmann) angenommen. S Gegenstimmen (Hofbauer, Stern, Stahl, Sölkner, List)

Gruppe 7 - Wirtschaftsförderung

Einnahmen                S 222.000,--                Ausgaben             S 842.000,--

Für die Landwirtschaft sind sämtliche Förderungen einschließlich der Ankaufsbeihilfe von S 2.500,--je Widder und Ziegenbock wieder aufgenommen worden.

Für den Ankauf einer landwirtschaftlichen Maschine trägt die Gemeinde S 30.000, Die Besamungskosten werden für die Erstbesamung weiterhin mit S 320,-- und für die Nachbesamung mit S 150,-- wie bisher übernommen. Die Förderung der Gemeinde Thal ist gegenüber anderen Gemeinden sehr großzügig. Die Erstbesamung übernimmt zur Gänze die Gemeinde (5 320,--), die Nachbesamung kostet ebenfalls 5------- bzw. ab der 2. Besamung am selben Tag 5------- die Gemeinde übernimmt S 150,--.

Der restlich verbleibende Jagdpachtschilling soll für Jagdschutzeinrichtungen verwendet werden. Eine Orientierungstafel für das gesamte Gemeindegebiet ist berücksichtigt.

Mittel für eine Freizeitprojektstudie sind berücksichtigt (auch ein Wunsch der THAL).

An Gewerbeförderung ist ein Betrag von S 100.000,-- (dies ist auch ein Wunsch der THAL) budgetiert und S 15.000,-- für Betriebe, die Lehrlinge beschäftigen.

Der Bürgermeister stellt den Antrag, die Gruppe 7 und die angeführten Förderungen zu bewilligen.

Beschluss:                Der Antrag des Bürgermeisters wird mit 14 Stimmen (Urdl, Beetz, Hofbauer,

Schickhofer, Hofer, Eckhard, Lenardt Hartner, Fessler, Schreiner, Stern, Stahl, Sölkner u. List) angenommen.

                1 Gegenstimme (Hansmann)

Gruppe 8 - Dienstleistungen

Einnahmen                S                5.904.000,--                Ausgaben             S                7.625.000,--

Bei der Straßenreinigung wurde der Aufwand für den Geh- und Radweg berücksichtigt. Bei der Straßenbeleuchtung sind je eine Lampe in Wendelleiten und Steinberg vorgesehen. Eine Beleuchtung des Geh- und Radweges (ÖVP) konnte leider nicht untergebracht werden.

Beim Fuhrpark ist der Ankauf eines Kehraufsatzes für den Unimog Die Eichung der Brückenwaage ist vorzunehmen.

Der Bürgermeister bittet den Vizebürgermeister um seine Berichte zum Kanal und zur Müllbeseitigung.

Der Vizebürgermeister berichtet zum Kanal:

Überweisung der Tilgung- und Bundesmittel laufen.

 

Bei den Ersätzen sind die Gebühren der Gemeindehäuser und die Einnahmen von den Liegenschaften am Robert Mlekus-Weg veranschlagt.

Die Grundgebühr wird angehoben und der Wasserverbrauch bei Einwohnergleichwerten aktualisiert. Bei den Entgelten für Firmen sind die Wartung, Spülung und Unvorhergesehenes sowie eine Sanierung von Schachtköpfen berücksichtigt.

Es ist ein Abgang von S 165.000,-- zu verzeichnen.

Der Vizebürgermeister berichtet zur Müllbeseitigung~:

Es sind laufende Einnahmen von S 989.000,-- und Ausgaben von S 1.267.000,-- budgetiert. Der Stundensatz für Herrn Anton Gruber soll auf S 360,-- netto erhöht werden. Die Müllgrundgebühr wird angehoben.

Es ist ein Abgang von S 278.000,-- zu verzeichnen.

Der Ankauf der Altlastfläche Cvetko (THAL) ist derzeit nicht geplant.

Der Bürgermeister stellt den Antrag, die Gruppe 8 zu bewilligen und den Stundensatz von Herrn Gruber Anton auf S 360,-- netto zu erhöhen.

Beschluss:

Der  Antrag des Bürgermeisters wird mit 9 Stimmen (Urdl, Beetz, Schickhofer, Hofer, Eckhard, Lenardt, Hartner, Fessler u. Schreiner) angenommen. 6 Gegenstimmen (Hofbauer, Stern, Stahl, Sölkner, List, Hansmann)

Gruppe 9 - Finanzwirtschaft

Einnahmen                S 22.123.000,--                Ausgaben             S 6.352.000,--

Die Einnahmen in den Steuerbereichen ergeben sich wie folgt:

-              die Grundsteuer für Bauland ist steigend

-              die Kommunalsteuer wird voraussichtlich stagnieren

-              die Höhe des Ersatzes für den Entfall der Getränke- und Speiseeisabgabe beträgt ca. 80 %

-              die Höhe des Ersatzes für den Entfall der Ankündigungsabgabe steht noch nicht fest

-              die Lustbarkeitsabgabe ist leicht steigend

-              die Bauabgabe fällt zufriedenstellend aus

-              für die Entwicklung der Ertragsanteile wurden die Zahlen lt. Mitteilung des Landes herangezogen.

Die Landesumlage wurde auf S 683.000,-- gesenkt.

Die Anteilsbeträge an den aoH mit S 5.449.000,-- werden aufgrund sparsamer Budgetierung machbar sein.

Die 5-jährige Steuerkontrolle durch den Stmk. Gemeindebund soll 2001 wieder durchgeführt werden, wobei die Überwälzungsfrage bei der Getränkeabgabe ebenfalls geklärt werden soll.

Der Bürgermeister stellt den Antrag, die Gruppe 9 zu bewilligen.

Beschluss:                Der Antrag des Bürgermeisters wird mit 14 Stimmen Schickhofer, Hofer, Eckhard, Lenardt, Hartner, Fessler, Sölkner u. List) angenommen.

1 Gegenstimme (Hansmann)

Außerordentlicher Haushalt:

EDV

Die Teilzahlung für das Kommunale Informationssystem ist vorgesehen.

FREIZEITPARK

Der Bau des Freizeitparks wird über die Ortsentwicklungs-KEG durchgeführt.

(Urdl, Beetz, Hofbauer, Schreiner, Stern, Stahl,

GEMEINDESTRASSE - SCHULWEGSICHERUNG

Ein Gehsteig ab Kirchberg bis Friedhof soll errichtet werden (dies ist auch ein Wunsch der ÖVP).

GEMEINDESTRASSE - RADWEG

Mit dem Radweg bis zum Freizeitpark soll begonnen werden.

KANALBAU

Beim BA 03 sind noch Förderungsmittel seitens des Landes offen.

Beim BA 04 ist die Endkollaudierung durchzuführen.

Der Bürgermeister beantragt die Zustimmung zum außerordentlichen Haushalt.

Beschluss:

Der Antrag des Bürgermeisters wird mit 9 Stimmen (Urdl, Beetz, Schickhofer, Hofer, Eckhard, Lenardt, Hartner, Fessler u. Schreiner) angenommen. 6 Gegenstimmen (Hofbauer, Stern, Stahl, Sölkner, List, Hansmann)

Der Bürgermeister beantragt, die Beschlüsse des ordentlichen und außerordentlichen Haushaltes für dringlich zu erklären gemäß § 131 Stink. Volksrechtgesetz.

Beschluss:

Der Antrag des Bürgermeisters wird mit 9 Stimmen (Urdl, Beetz, Schickhofer, Hofer, Eckhard, Lenardt, Hartner, Fessler u. Schreiner) angenommen. 6 Gegenstimmen (Hofbauer, Stern, Stahl, Sölkner, List, Hansmann)

Der Bürgermeister stellt den Antrag, nachstehende Beschlüsse zu fassen und diese gemäß § 131 Stmk. Volksrechtegesetz für dringlich zu erklären.

1.             Der ordentliche und außerordentliche Haushalt sind durch Beschlüsse zu den einzelnen Gruppen gegeben.

2.             Gemäß § 8 der Gemeindehaushaltsordnung sollen Ersparungen bei Ausgaben in den Gruppen 0,

2 u. 6, zwischen denen ein sachlicher und verwaltungsmäßiger Zusammenhang besteht - zum Ausgleich der Mehrerfordernisse bei anderen Ausgaben - verwendet werden. Damit ist eine flexiblere Abwicklung der Geschäfte möglich.

3.             Der Bürgermeister ersucht, die Steuerhebesätze festzusetzen:

Grundsteuer für land- und forstwirtschaftliche Betriebe                500 v.H.

Grundsteuer für sonstige Grundstücke                500 v.H.

Die übrigen Abgaben sollen laut der vom Gemeinderat beschlossenen Abgabenordnung weiter erhoben werden.

Der Dienstpostenplan wird in der vorliegenden Fassung genehmigt.

Beschluss:                Der Antrag des Bürgermeisters wird mit 14 Stimmen (Urdl, Beetz, Holbauer, Schickhofer, Hofer, Eckhard, Lenardt, Hartner, Fessler, Schreiner, Stern, Sölkner, List u.Hansmann) angenommen.

1 Stimmenthaltung (Stahl)

zur Tagesordnung

11. Umweltbericht 1999

Der Vizebürgermeister verliest den Umweltbericht 1999 der Marktgemeinde Thal.

- LUFTGÜTEMESSUNG:

Das Amt der Stmk. Landesregierung, FA Ia, hat im Februar 1999, die von uns angesuchte Luftgütemessung (mobile Mess-Station) in unserem Gemeindegebiet durchgeführt. Für die Untersuchung der Immissionsbelastung durch primäre Schadstoffe ist der HOCHWINTER am besten geeignet, da zu diesem Zeitpunkt generell die schlechtesten Ausbreitungsbedingungen herrschen und damit die stärkste Schadstoffanreicherung in den bodennahen Luftschichten stattfinden kann. Der Großteil der anfallenden Kosten wie z.B. Transport der Mess-Station, Wartung der Messgeräte und Interpretation der Messdaten wird von der FA Ia übernommen.

Seitens der Gemeinde wurden die Kosten des laufenden Stromverbrauchs (ca. 1000 kW-Stunden/Monat - Container-Klimatisierung, Messdauer 6 Wochen) der Mess-Station übernommen.

Messergebnis:

Für den mobilen Messcontainer wurde wie bei vorangegangenen Messkampagnen ein Standort im Bereich des Kindergartens in 440 m Seehöhe ausgewählt.

Bezüglich  der  einzelnen  Schadstoffe  konnte  während  der  Messperiode  weder  eine Grenzwertüberschreibung nach der Steiermärkischen Landesverordnung noch Überschreitungen nach dem Immissionsschutzgesetz-Luft festgestellt werden. Die Konzentration der Primärschadstoffe Schwefeloxid, Stickstoffoxid, Stickstoffdioxid, Kohlenwasserstoffe und Schwebstaub bewegten sich im steiermarkweiten Vergleich auf einem durchschnittlichen bis unterdurchschnittlichen Niveau, wobei die relativ günstigen Witterungsverhältnisse während der Messkampagne ein allgemein niedriges Schadstoffniveau bewirkten.

Die Ozonkonzentration blieben bei kaltem Winterwetter zu Beginn der Messungen gering, am Ende der Messperiode wurden bei frühlingshaftem Warmwetter jedoch an zwei Tagen Überschreitungen des von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften empfohlenen Vorsorgegrenzwertes für den maximalen Halbstundenmittelwert registriert.

- VERKEHR - GESCHWINDIGKEITSBESCHRÄNKUNGEN:

Zur Sicherheit des Straßenverkehrs und deren Teilnehmer sowie zur Verbesserung der Luftqualität wurden in den Weilern Eck, Haslau, Winkel, Oberbichl Windhof Linak, Kirchberg und Unterthal 30 km/h-Geschwindigkeitsbeschränkungen verordnet.

- GENFREIE ZONE THAL

Seit 12.01.1999 ist Thal eine genfreie Zone. Die Gemeinde Thal ist gegen die Freisetzungen von gentechnisch veränderten Organismen insbesondere in der Gemeinde Thal (Gentechnik-Kampagne, Greenpeace Österreich).

- C02-REDUKTION

Die Petition der Klimabündnisgemeinden für einen Ausschluss von Atom- und Kohlekraftwerken zur Anrechnung von C02-Krediten sowie die Aufforderung zu einer echten Ökologisierung des Steuersystems wurde von der Marktgemeinde Thal unterstützt.

Im gesamten Gemeindegebiet gibt es 115 Ferngas-Hausanschlüsse (davon beziehen bereits 97 Ferngas).

Die Emissionsbilanz der Steirischen Ferngas zeigt, dass der C02-Wert bei Verwendung von Flüssig- und Festbrennstoffen bei 1.782 (in t/a) und bei Verwendung von Erdgas bei 924 liegt. Die Minderung der C02-Werte durch Erdgasverwendung beträgt 48,1 %.

- ABFALLAUSSCHREIBUNG 1999

Im November 1999 wurde die Abfallentsorgung der Marktgemeinde Thal ausgeschrieben. Es wurden

9 Anbote eingeholt. Der Bestbieter (Fa. Saubermacher) wurde weiterhin mit der Abfallentsorgung

in Thal beauftragt.

ABFALLMENGEN 1999:

                Fraktion                ~                1998                j~                1999                ~ Veränderung  1

Restmüll                                84.450                kg__]~                86.290 kg                1 + 1.840 kg           J

Sperrmüll                1                77.830                kg__1                65.080 kg                1 - 12.750 kg           1

Leichttraktion                1                32.580                kg__1                35.050 kg                1 + 2.470 kg           1

Metall    1                12.730 kg_1       11.730kg  J  -1.000kg  1

Altpapier                1                119.070 kg_1       134.090 kg  ~+15.020kg

Altglas   1                49.760 kg__1     48.750 kg  1  - 1.010 kg

IProblemstoffe                1                8.396 kg_1       8.222kg                -174kg

*                Altspeiseölkübel:

1997 wurden 200 Stk. Kübel angekauft!

1999 wurden 15 Stück ausgegeben.

Gesammelte Altspeiseöl-Menge: 1.025 kg (1998 - 925 kg)

- HECKENAKTION

Bei der Frühjahrs-Heckenaktion 1999 wurden 1.079 Stück Heckenpflanzen verkauft. Aufgrund eines Zuschusses der Marktgemeinde Thal hatten alle Thalerinnen und Thaler die Möglichkeit, Heckenpflanzen und Obstbäume zum Preis von S 10,- zu kaufen.

- FÖRDERUNG VON SOLARANLAGEN

Jede neu errichtete Solaranlage wird mit je S 3.000,-- gefördert. 1999 wurden vier Anträge auf Bewilligung einer Direktförderung für Solaranlagen abgegeben und bewilligt.

- FÖRDERUNG VON BIOMASSE KLEINFEUERUNGSANLAGEN:

Jede neu errichtete moderne Holzheizung wird mit je S 8.000,-- bei Scheiterholzgebläsekessel, bei Kachelöfen als Gesamtheizsystem und bei Pelletskaminöfen als Gesamtheizsystem bzw. mit je S 12.000,-- bei mit Hackschnitzel oder Pellets befeuerten Zentralheizungsanlagen gefördert. 1999 wurden keine Anträge auf Bewilligung einer Förderung für Biomasse Kleinfeuerungsanlagen abgegeben.

- WINDELPROJEKT:

Der  Abfallwirtschaftsverband  schenkt  Eltern  für  die  Erstausstattung  mit  waschbaren Mehrwegwindelhöschen einen Gutschein über S 1.400,--. Mit diesem Gutschein können die Eltern in Graz bei Perviva Naturtextilien oder im Windelhaus Popolino eine Mehrwegwindelgrundausstattung verbilligt um den Gutschein einkaufen. Für die Gemeinde Thal bedeutet das Deponiekostenersparnis und geringere Umweltbelastung. Diese Aktion wurde im Jahr 1999 von 2 Müttern in Anspruch genommen (17 Geburten).

- WINTERDIENST:

Im gesamten Gemeindegebiet wurde für den Winterdienst kein Salz eingesetzt.

(Streumittelverbrauch gesamt:     443 Tonnen)

_ - KASTANIENBAUM - SPRITZUNG:

Der Kastanienbaum am Kirchberg wurde im Frühjahr 1999 durch die Firma Hermes-Dienste mit einem biologischen Mittel (auf Dimilinbasis - unschädlich für zahlreiche Nutzinsekten!) gespritzt.

zur Tagesordnung

12. Allfälliges

Der Bürgermeister berichtet:

a)                Wartehäuschen Unterbichl und Thal-Kreuz

Die Grundfundamente dieser Wartehäuschen sind bereits gemacht. Die Lieferung der Häuschen sollte diese Woche oder spätestens Anfang nächster Woche erfolgen.

Straßensanierung - Asphaltrisse

Die Straßensanierung ist abgeschlossen. Es sind mehr Laufmeter (ca. 2.400 m) angefallen. Es gibt eine Garantie für 5 Jahre. Diese Sanierungsmaßnahme ist vor dem Winter sehr zielführend.

c) Kanalanschluss Pinter

Der Kanalanschluss bei der Familie Pinter wird diese Woche gemacht.

GR List fragt an:

d)            Ob es wieder eine Festlegung der Termine für 2001 gibt?

Es werden einstimmig folgende Gemeinderats-Sitzungstermine für das Jahr 2001 festgelegt:

Mittwoch, 07.03.2001

Mittwoch, 06.06.2001

Mittwoch, 26.09.2001

Mittwoch, 12.12.2001

Die unter den Tagesordnungspunkten 6., 7., 8., 9. und 10. gefassten Beschlüsse werden gemäß § 131 des Steiermärkischen Volksrechtegesetzes, LGBl. Nr.87/1986, i.d.g.F., als dringlich erklärt.

Die Abstimmung erfolgte durch Heben der Hand.

Schluss der Sitzung: 23.40 Uhr

Die Verhandlungsschrift für diese Sitzung besteht aus 25 Seiten ,,Öffentlicher Teil" und 2 Seiten ,,Nicht Öffentlicher Teil".


zur Tagesordnung

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

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Tel: 0316 58 55 72
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