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Die Gemeinderatsprotokolle werden gescannt zur Verfügung gestellt. Die Umwandlung in Text wird nicht geprüft. Das Original-Protokoll kann bei unseren Gemeinderäten oder  im Gemeindeamt eingesehen werden.

Aus unserer Sicht interessante Passagen sind hervorgehoben.

 

 

VERHANDLUNGSSCHRIFT

ÜBER DIE SITZUNG DES GEMEINDERATES

am 26.9.2001 im Gemeindeamt Thal

 

Beginn der Sitzung: 19.30 Uhr

 

Die Einladung erfolgte am 17.9.2001 durch Kurrende.

 

Der Nachweis über die ordnungsgemäße Einladung sämtlicher Mitglieder des Gemeinderates ist in der Anlage beigeschlossen.

Anwesend waren:

Bürgermeister Peter URDL

Vizebgm. Ing. Heinrich BEETZ

Gemeindekassier (Finanzreferent) Anton HOFBAUER

GR SCHICKHOFER Peter

GR HOFER Margarete

GR ECKHARD Gottfried

GR Dr. MUCHITSCH Wolfgang

GR HARTNER Anton

GR Mag. FESSLER Elke

GR SCHREINER Dietmar

GR STERN Monika

GR STAHL Michael

GR SÖLKNER Franz

GR LIST Christian

GR HANSMANN Edmund

 

Außerdem waren anwesend:

Andrea LENARDT

 

Entschuldigt waren:

 

Unentschuldigt waren:

 

Der Gemeinderat ist beschlussfähig.

 

Die Sitzung ist öffentlich.

 

Vorsitzender:                Bgm. Peter URDL

 

Fragestunde

Die Anfragen zu den Bauten der WB-Bau und zu Hausumbau Thal-Eben werden richtigerweise im ,,nicht öffentlichen Teil" unter Alifälliges protokolliert, da es sich hier um Parteienverfahren handelt, die in der Fragestunde nicht zu behandeln sind.

 

GR List fragt betreffend Gemeindeweg zum Thalersee (Totentrattl) an:

,,Wie schaut es mit dem Fahrverbot aus, für wen gilt das Fahrverbot und welches Interesse hat die Gemeinde, damit das Fahrverbot eingehalten wird?"

Der Bürgermeister berichtet über die geänderte Situation. Da wir jetzt mit dem großen Schulbus vor das Schulhaus fahren, haben wir die Leittafeln für die Einengung der Straße weggetan.

Da es Unklarheiten über Fahrverbot und Anrainer bzw. über die für Straßenverkehrsmaßnahmen notwendige formale Beschlussvoraussetzung gibt, ersucht GR List um Information in der nächsten Gemeinderatssitzung.

 

GR Sölkner frag bezüglich aktuellem Stand GAK-Projekt und Golfprojekt an:

Er fragt an, ob die Golfanlage um 9 Loch erweitert wird, sodass insgesamt 18 Loch sind?

Der Bürgermeister teilt mit, dass die Golfanlage um 18 Loch erweitert wird, also auf eine 27-Loch-Anlage.

 

GR Hansmann fragt bezüglich aktuellem Stand GAK-Projekt an:

,,Gibt es irgendetwas Aktuelles seit gestern, irgendwelche Telefonate, weil heute war dies riesengroß in der Kronen-Zeitung, dass Andritz im Gespräch ist?"

Der Bürgermeister berichtet, dass er ein Telefongespräch mit Hrn. Svetits geführt hat.

Dieser teilte ihm mit, dass sie mit der Stadt Graz ein Grundstück gefunden haben, wo sie diese 6

Plätze mit Clubhaus hinbauen können (zwischen Brückler und der Mur) und dort wird gebaut.

Bezüglich Zurückziehung des Antrages wird es ein Gespräch mit der landwirtschaftlichen

Fachschule geben, denn der Grundeigentümer muss das Ansuchen zurückziehen.

Der Bürgermeister teilt mit, dass er keine weiteren Informationen diesbezüglich hat. Wahrscheinlich wird der GAK in der Stadt Graz bauen.

 

GR Stern fragt bezüglich Bach in Thal-Eben an:

,,Im Budget haben wir S 250.000,-- vorgesehen, so wie es ausschaut, wird dies heuer wieder nicht gerichtet? Zuerst hat es geheißen, bis Herrn Dr. Rachl seine Brücken fertig sind, die sind jetzt jedoch schon lange fertig."

Der Bürgermeister teilt mit, dass bei Krautwaschl saniert ist, der Straßendurchlass bei Stern von der Baubezirksleitung gemacht wird, wahrscheinlich jedoch erst nächstes Jahr. Dr. Rachl hat erst jetzt die Begehung der Brücken gehabt.

GR Stern ist der Ansicht, wenn dieses Geld im Budget vorgesehen ist, dann sollte man das Geld auch verbrauchen, auch wäre es dringlich.

Weiters fragt GR Stern an, ob die Leute, die einen Grund gekauft haben überhaupt wissen, dass dort Hochwassergebiet ist.

Der Bürgermeister teilt mit, dass die Leute dies wissen und dieses Gebiet als Hochwassergebiet ausgewiesen ist.

Es erfolgt eine Diskussion über den Bebauungsplan ,,Rachl", die Hochwasserüberflutungszone und

Naturschutzgebiet ,,Thal-Eben", Erdschüttungen unter Einbeziehung von der Wasserrechts- und

Naturschutzbehörde, BH Graz-Umgebung.

 

GR Hansmann frag bezüglich Schülertransport an:

Da es eine Änderung beim Schülertransport gab, fragt er an, ob, nachdem die Landesfinanzdirektion

Zahler ist, schon eine Meldung an diese erfolgt ist und ob ein Kostenvergleich durchgeführt wurde?

Der Bürgermeister teilt mit, dass die Landesfinanzdirektion informiert ist, dass die Firma Hörzer den

Schulbusbetrieb übernommen hat. Seitens der Fa. Hörzer wurde bei uns kein Zuschuss zur

Schülerbeförderung beantragt.

Herr Baumgartner hat von Seiten der Gemeinde lediglich zur Aufrechterhaltung des 2. Busses einen

jährlichen Zuschuss von S 67.000,-- erhalten. Auch werden keine Stichfahrten, die von der

Gemeinde finanziert wurden, mehr anfallen.

Der Bürgermeister berichtet, dass Herr Baumgartner eine Woche vor Schulbeginn telefonisch mitgeteilt hat, dass er den Schulbusbetrieb nicht mehr macht.

Da Herr Baumgartner schon am Schulende die Abholzeiten an die Schüler bekanntgegeben hatte, wurden am Freitag, Samstag und Sonntag vom Gemeindeamt noch alle Eltern über den neuen Schülertransport ab Montag verständigt.

Der Bürgermeister teilt mit, dass er dieser Situation sehr viel abgewinnen kann, da für Frau Dobida in der Früh weniger Kinder zu beaufsichtigen sind, da die Buskinder erst um 07.45 Uhr in die Schule kommen. Weiters entfällt die Aufsicht für sie zu Mittag zur Gänze.

Es erfolgt eine Debatte über freiwillige Kostenzuschüsse der Gemeinde zur Aufrechterhaltung des

Schulbusses, über eventuelle künftige Schulbuskosten sowie über die Notwendigkeit von

Ausschreibungen und schriftlichen vertraglichen Vereinbarungen.

Der Bürgermeister teilt weiters mit, dass die Eltern seit einigen Jahren einen Selbstbehalt in Höhe von S 270,-- an die Finanz für die Schülerbeförderung bezahlen. Sonderwünsche hat die Gemeinde getragen.

 

Der Bürgermeister beantragt die Aufnahme des Punktes

-                Wirtschaftsförderung

im nicht öffentlichen Teil.

Beschluss:                Der Antrag des Bürgermeisters wird einstimmig angenommen.

GR Hansmann beantragt die Aufnahme des Punktes

-                Errichtung eines Geh- und Radweges in Unterthal auf dem gemeindeeigenen Grundstück zwischen Kager und Klöckl in Unterthal eventuell nächstes Jahr

in die Tagesordnung.

Begründung:

Vom Bürgermeister heuer schon in Angriff genommen worden und dann wieder abgesagt.

Beschluss:                Der Antrag von GR Hansmann wird einstimmig angenommen.

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TAGESORDNUNG

Öffentlicher Teil:

1.                Genehmigung der Verhandlungsschrift vom 27.6.2001

2.                Prüfungsbericht II. Quartal 2001

3.                Grundankauf GrdstNr. 541/5 - Kaufvertrag

4.                Flächenwidmungsplanänderung ,,Bacher"

5.                Errichtung eines Geh- und Radweges in Unterthal auf dem gemeindeeigenen Grundstück zwischen Kager und Klöckl in Unterthal eventuell nächstes Jahr

6.                Allfälliges

 

Nicht öffentlicher Teil:

1.             Getränkeabgabe - Vorlageanträge

2.                Wirtschaftsförderung

 

VERLAUF:


zur Tagesordnung

1. Genehmigung der Verhandlungschrift vom 27.6.2001

Über den Entwurf des Protokolls der ,,öffentlichen Sitzung" vom 27.6.2001 haben die Schriftführer am 13.9.2001 gemeinsam beraten und ist das daraus resultierende Protokoll an die Fraktionsvorsitzenden und an die Schriftführer übermittelt worden.

Das Protokoll der ,,nicht öffentlichen Sitzung" vom 27.6.2001 ist 8 Tage zur Einsichtnahme aufgelegen.

Der Bürgermeister ersucht die Schriftführer (GR Mag. Fessler, GR Stern, GR Sölkner und GR Hansmann) um ihre Stellungnahmen.

SPÖ:      Seitens der SPÖ gibt es keine Einwände.

ÖVP:     Seitens der ÖVP gibt es keine Einwände.

THAL:    Seitens der THAL gibt es keine Einwände.

FPÖ:      Seitens der FPÖ gibt es keine Einwände.

 

Der Bürgermeister stellt den Antrag, das Protokoll in der vorliegenden Form zu genehmigen und zu unterfertigen.

Beschluss:                Das Protokoll wird einstimmig genehmigt und unterfertigt.

 


zur Tagesordnung

2. Prüfungbericht II. Quartal 2001

GR Hansmann berichtet, dass die Prüfung der Gemeindegebarung und der Gebarung der Ortsentwicklungs-KEG am 17.9.2001 ordnungsgemäße Buch- und Kassenführungen ergeben hat und verliest die Kassenbestände.

Gemeindegebarung II. Quartal 2001:

Bargeld  S                26.894,40

Giro        S                2.013.355,69

SparbuchS                4.907.597,89

Gesamt   S                6.947.847,98

 

Ortsentwicklung-KEG II. Quartal 2001:

Giroverkehr:

Einnahmen                S                7.334.492,45

Ausgaben                S                5.515.611,84

Gesamt GirokontoS                1.818.880,61

 

GR Hansmann beantragt die Zustimmung zum Prüfungsbericht.

Beschluss:                Der Antrag von GR Hansmann wird einstimmig angenommen.


zur Tagesordnung

3. Grundankauf GrdstNr. 541/5 - Kaufvertrag

Der Bürgermeister berichtet:

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 27.6.2001 beschlossen, das Grundstück Nr.541/5 des Herrn Ing. Hans-Jörg Meister für einen Müll-Containerstandplatz und Verkehrssicherheitsmaß-nahmen anzukaufen.

Herr Dr. Kreuzberger hat den Kaufvertrag mit Herrn Ing. Meister abgefasst.

Der Bürgermeister berichtet über den Inhalt des Kaufvertrages (Anhang ,,A").

Der Bürgermeister stellt den Antrag, dem vorliegendem Kaufvertrag zuzustimmen.

Beschluss:                Der Antrag des Bürgermeisters wird einstimmig angenommen.

 

Der Burgermeister stellt den Antrag den Beschluss gemäß § 131 des Stmk. Volksrechtegesetzes für dringlich zu erklären.

Beschluss:                Der Antrag des Bürgermeisters wird einstimmig angenommen.

 


zur Tagesordnung

4. Flächenwidmungsplanänderung ,,Bacher"

Herr GR Eckhard ist befangen u. nimmt an der Beratung u. Beschlussfassung nicht teil und verlässt den Sitzungssaal.

Der Bürgermeister berichtet:

Wie bereits in der Gemeinderatssitzung vom 27.06.2001 berichtet, hat Herr Bacher Horst sen. um die

Änderung des Flächenwidmungsplanes angesucht.

Laut seinem Antrag sollen die Grundstücke Nr. 439, 438/2 u. Teilfläche 438/1 ins Bauland

aufgenommen werden - das wären in Summe mehr als 3.000 m2.

Eine erneute Rücksprache mit dem örtlichen Raumplaner hat ergeben, dass anstelle eines großen

Änderungsverfahrens ein kleines Änderungsverfahren durchgeführt werden könnte, wobei die

Fläche reduziert werden muss.

Es soll nun eine Fläche von ca. 2.400 m2 des Grundstücks Nr.439 KG Thal für 2 Bauplätze

umgewidmet werden. (max. 3.000 m2 sind in einem kleinen Änderungsverfahren möglich).

Ein Vorvertrag für die Zufahrtsregelung bzw. Aufschließung mit Herrn Franz Sorger wurde verfasst.

Ein Honoraranbot von Arch. Saiko für das Änderungsverfahren liegt vor: S 24.600,-- netto, welche vom Grundeigentümer zu tragen sind.

grober Ablauf kleines Änderungsverfahren: Raumplaner erstellt Unterlagen, Bgm. führt ein Anhörungsverfahren der Betroffenen durch (keine Auflage von 8 Wochen), Endbeschlussfassung u. ev. Einwendungsbehandlung im GR

Der Bürgermeister stellt den Antrag den rechtskräftigen Flächenwidmungsplan 3.0 i.d.g.F. 3.05

in Form eines kleinen Änderungsverfahrens im Bereich des Grundstückes 439 KG Thal - ca.

2.400 m2 bzw. 2 Bauplätze - zu ändern und den Raumplaner, Arch. Dipl. Ingre. Saiko mit der

Erstellung der für ein kleines Änderungsverfahren erforderlichen Unterlagen zu beauftragen.

Beschluss:                Der Antrag des Bürgermeisters wird mit 12 Stimmen (Urdl, Beetz, Holbauer,

Schickhofer, Hofer, Muchitsch, Hartner, Fessler, Schreiner, Stern, Stahl u. Hansmann)

angenommen.

2 Gegenstimmen (Sölkner, List)

 

Der Burgermeister stellt den Antrag, den unter diesem Tagesordnungspunkt gefassten Beschluss gem. § 131 Stmk. Volksrechtegesetz für dringlich zu erklären.

Beschluss:                Der Antrag des Bürgermeisters wird mit 12 Stimmen (Urdl, Beetz, Hofbauer,

Schickhofer, Hofer, Muchitsch, Hartner, Fessler' Schreiner, Stern, Stahl u. Hansmann)

angenommen.

2 Gegenstimmen (Sölkner, List)

 

Herr GR Eckhard kehrt in den Sitzungssaal zurück.

 


zur Tagesordnung

5.                Errichtung eines Geh- und Radweges in Unterthal auf dem gemeindeeigenen Grundstück zwischen Kager und Klöckl in Unterthal eventuell nächstes Jahr

Der Bürgermeister berichtet über den unveränderten Stand beim gemeindeeigenen Grundstück zwischen Kager und Klöckl.

GR Sölkner teilt mit, dass er tatsächlich damals involviert war, da sich Frau Ortner an ihn gewandt hat. Er habe das Recht der Gemeinde auf ihr Grundstück sehr wohl verteidigt und es grundsätzlich gescheit ist, da unten fußläufig zu verbinden und dass er strikt gegen eine Verrohrung war. Er stellt sich vor, eine Seite völlig offen zu lassen und auf der anderen Seite Holzpiloten zu schlagen und einen Geh- und Radweg zu errichten. Grundsätzlich sollen möglichst fußläufige Möglichkeiten geschaffen werden. Diese Angelegenheit soll an den Ausschuss verwiesen werden und gleichzeitig das Wartehäuschen neu regeln.

Der Bürgermeister ist der Meinung, man sollte diese Angelegenheit an den Straßenausschuss verweisen.

GR Hansmann stellt den Antrag, die Errichtung eines Geh- und Radweges in Unterthal auf dem gemeindeeigenen Grundstück, Parz.Nr. 656/16 zwischen Kager und Klöckl an den Straßenausschuss zu verweisen.

Beschluss:                Der Antrag von GR Hansmann wird einstimmig angenommen.


zur Tagesordnung

6. Allfälliges

Der Bürgermeister berichtet:

al                Resolution der Marktgemeinde Thal an Landesregierung und Landtag der Steiermark - Zukunft der LFS Grottenhof-Hardt

Die Resolution ist an die Landesregierungsmitglieder, an den Landtag sowie an die vier

Landtagsklubs ergangen.

Bisher sind folgende Stellungnahmen bei uns eingelangt:

Seitens der Landtagsdirektion - Hr. Hofrat Dr. Anderwald - wurde mitgeteilt, dass, da die gegenständliche Resolution auf ein konkretes Projekt abzielt, dessen Behandlung als Petition nicht möglich ist.

Der SPÖ-Landtagsklub teilt mit, dass diese Angelegenheit ausschließlich in die Kompetenz der

Vollziehung fällt, wobei Herr Landesrat Pöltl für Land- und Forstwirtschaftliche Fachschulen sowie

Agenden des Naturschutzes zuständig ist. Für den Ausbau der L 331, öffentlichen Verkehr und

Radwegenetz ist LH-Stv. DI Schöggl zuständig. Der Landtag als gesetzgebendes Organ hat keine

Kompetenz, Entscheidungen über Art und Ausmaß des Schulbetriebes in Hardt sowie über allfällige

andere Nutzungen dieser Liegenschaft zu treffen.

Der FPÖ-Landtagsklub erklärt, dass Herr Landesrat Pöltl dafür zuständig ist und er noch keine konkreten Absichtserklärungen über die Zukunft dieser Fachschule abgegeben hat. Die Änderung des Flächenwidmungsplanes ist von der Gemeinde in ihrem autonomen Bereich zu entscheiden. Eine Verknüpfung mit anderen Projekten, sowie die geforderte Fristsetzung bis 30.09.2001 ist nicht nachvollziehbar.

LH-Stv. DDr. Schachner-Blazizek teilt mit, dass er aufgrund der Kompetenzverteilung nicht selbst für die entsprechende Veranlassung sorgen kann und er unser Anliegen innerhalb der Regierung unterstützt.

LH-Stv. DI Schöggl teilt mit, dass er in seinem Kompetenzbereich auf Nachhaltigkeit besonderen

Wert legt und auch bei einem entsprechenden Antrag betreffend landwirtschaftliche oder sportliche

Nutzung auf die erforderliche Langfristigkeit aufmerksam machen wird. Für

Infrastrukturmaßnahmen (Radweg und öffentlicher Verkehr) ist nach einem entsprechenden Antrag

seitens der Gemeinde eine Mitfinanzierung der Gemeinden von rund 50 % üblich, die auch in diesem

Fall zum Tragen kommt.

Das Büro Landesrat DI Paierl teilt mit, dass LR DI Paierl dem Ansinnen der Gemeinde Thal, dem GAK die Möglichkeit zur Errichtung eines modernen Trainingszentrums zu bieten, sehr positiv gegenübersteht. Auf Grund der Referatsaufteilung hat er aber nicht die Möglichkeit, direkten Einfluss auf die Nutzungsänderung zu nehmen. Er kann die Klarstellung über die weitere Zukunft der Schule und über eine andere allfällige Nutzung nicht geben.

bg Ausbau L33l

Der Bürgermeister berichtet, dass es vom Landtagsklub der ÖVP eine Liste der Straßen für den Ausbau für das Zehnjahresprogramm gegeben hat. Die L 331 war nicht dabei, er habe versucht, diese Straße über die SPÖ-Fraktion hineinzureklamieren, was jetzt im Laufen ist. Da für die L 331 der vollständige Ausbau ausgeschrieben wurde, war er der Meinung, dass alles abgeklärt sei. Es sind jedoch nur Teilprojekte durchgeführt worden.

Es wurden auch Gespräche mit der Baubezirksleitung geführt. Mittel für dieses Teilstück, jedoch ohne Radweg, wären vorhanden. Wir sind an die Landwirtschaftliche Fachschule bezüglich Grundinanspruchnahme für einen Radweg entlang des Baches herangetreten. Dir. Tauschmann hat sich grundsätzlich bereit erklärt, der Gemeinde Thal diesen Grund zu verpachten.

Es sind ungefähr 1.208 m Länge mit einer Bereite von 1,5 bis 2,0 m. Es ist eine Zusicherung da, dass wir diesen Radweg dort bauen können. über den Pachtschilling ist noch zu verhandeln. Das Land hat S 10,--/m2 angeboten. Der Radweg soll nicht asphaltiert werden, sondern es wird ein schöner Schotterweg.

GK Hofbauer fragt wegen des Zwischenstückes beim Teich von Steyer bis zum Biotop an, wie es dort ausschaut?

Der Bürgermeister teilt mit, dass der Weg bis zum Thalerseeparkplatz gehen würde, dann müssten wir auf die Landesstraße, wobei es noch Gespräche mit dem Grundbesitzer geben wird.

GR Hansmann fragt an, ob es schon ausreichend Parkplätze für das Freizeitzentrum gibt?

Der Bürgermeister teilt mit, dass es 60 bewilligte Parkplätze gibt. Diese Parkplätze, die dort sind, sind eigentlich für die Stadt Graz für den Langlaufbetrieb gemacht worden, es gibt einen Vertrag mit dem Vorbesitzer Herberstein, die diesen an Dru-Metall weitergegeben hat. Dru-Metall wollte dann eine Rodung für Baulandausweisung. Dort ist dies nicht zustande gekommen und es gibt ein Umdenken. Wir haben 4 ha Grund und die ausreichenden Flächen für Parkplätze für unser Sportzentrum. Weiters wird es noch ein Gespräch mit Herrn Weidl geben.

 

c)            GU-Westgipfel über das Landesradwegenetz

Der Bürgermeister teilt mit, dass es Gespräche gegeben hat wie man dies an die Marktgemeinde Thal

anbinden bzw. weiterführen kann. Mit Dr. Gassler haben wir bezüglich Golfplatz, GAK sowie die

Anbindung Plabutsch für diese Regionalplanung gesprochen. Es ist eben schleppend, da nirgends

Geld vorhanden ist.

 

 Leitplanke Tripolt

Zur Sicherung einer Gemeindestraße am Steinberg haben wir eine Leitplanke montiert. Herr Tripolt,

mit dem dies vereinbart wurde, ist in der Zwischenzeit verstorben.

Frau Tripolt will diese Leitplanke nicht, da sie dort so schlecht mähen kann.

Habe letztendlich ein Schreiben vom Rechtsanwalt erhalten, in dem er uns aufgefordert hat, diese

Leitplanke zu entfernen. Dieser Aufforderung sind wir nachgekommen.

GR Sölkner teilt mit:

e)            Reaktion Landespolitik

Da der GAK anderwärtig versorgt ist, hat sich jetzt die Situation entspannt. Wir scheinen insgesamt, abgesehen vom Golfprojekt, jetzt wirklich einen Zeithorizont für umfassendere Planung zu kriegen. Er habe Wert darauf gelegt, dass diese Angelegenheit an den Landtag geht. Dass sich diese dann nicht Petition benannt hat, mit der sich der Landtag hätte beschäftigen müssen, sondern Resolution, nimmt GR Sölkner auf sich, da ihm die Materie neu war.

 

f)                Ausschusssitzungen - Sitzungsgeld

Wir zahlen bei den Ausschusssitzungen Sitzungsgelder. Laut Hofrat Paier ist dies durch das Politikerbezügegesetz nicht gedeckt. Der Vorschlag von GR Sölkner wäre, dies einzustellen und zu überlegen, ob man nicht dafür die Sitzungsgelder für die Gemeinderatssitzungen aufwertet. Der Budgetposten soll nicht ausgeweitet sondern innerhalb des Budgetpostens ein anderer Mechanismus gefunden werden.

Der Bürgermeister teilt mit, dass er dies so übernommen hat.

 

 KEG-Verträge

Mit den KEG-Verträgen soll es zum Teil erste Schwierigkeiten mit

Gemeinde-KEG-Verträge sollen wegen Abgabenumgehung

Vorsteuerabzug beeinsprucht worden sein.

der Finanz geben. Ein paar durch ungerechtfertigtem

GR Sölkner ersucht um Erkundigung, welche Gemeinden dies sind und ob es eventuell Thal auch droht.

 

 Schulungsgelder Gemeindefunktionäre

Aus für GR Sölkner unverständlichen Gründen beharrt der Bürgermeister darauf, dass jede Fraktion jedes Jahr extra ansucht. GR Sölkner hält dies für völlig unnotwendig. Im Sinne einer unbürokratischen Lösung für alle Fraktionen, soll einmal im ersten Jahr der fünfjährigen Funktionsperiode angesucht werden. So könne man unter Berücksichtigung von Nichtnachbesetzungen unbürokratisch jedes Jahr das Geld anweisen.

Der Bürgermeister teilt mit, dass noch jede Partei um das Schulungsgeld angesucht hat. Es sucht die SPÖ, ÖVP und die FPÖ an, es ist jedes Jahr das gleiche Spiel.

GR Sölkner teilt mit, dass laut Hofrat Paier dies Sache der Gemeinde ist. Es würde absolut nichts dagegen sprechen.

Der Bürgermeister teilt mit, die Ansuchen von ÖVP und SPÖ kommen von der Bezirksparteileitung.

Es geht nur bei der Thal nicht.

GR Sölkner teilt mit, dass es keine Bezirksparteiorganisation gibt.

GR Sölkner teilt weiters mit, dass er heuer für 5 Jahre im Voraus angesucht hat und er es darauf ankommen lassen werde.

Der Bürgermeister teilt mit, dass die Parteien immer automatisch ansuchen und dann das Geld erhalten.

 

GR List fragt an:

ig GR List fragt betreffend Gehsteig Steinberg an:

GR List fragt bezüglich Gehsteig auf den Steinberg an, ob nächstes Jahr etwas gemacht wird?

Der Bürgermeister berichtet, dass es bis zum Projekt gekommen ist. Es ist kein Geld vorhanden. Wir haben alle interveniert, Kinderdorf über alle Politiker. Laut LR Schöggl sind leider keine Budgetmittel vorhanden. Es sind alle Gemeinden dahinter, auch die Gemeinde Rohrbach-Steinberg. Wir müssen mitzahlen. Aber wenn dieses Projekt nicht in die Förderung des Landes kommt, können aber wir dieses Projekt gar nicht machen. Vorfinanzieren können wir es nicht.

 

Der Bürgermeister berichtet:

jg Mülldeponie Cvetko

Der Bürgermeister teilt mit, dass dieser Punkt im Umweltausschuss behandelt wurde. Er habe mit der Volksbank ein Gespräch geführt. Die Volksbank hat mitgeteilt, dass sie nicht in der Lage ist, diese Deponie zu beseitigen. Sie hätten freiwillig schon S 270.000,-- für die Sanierung der Mülldeponie geleistet. Der Bürgermeister teilt weiters mit, dass ein Anbot von der Fa. Mandlbauer in Höhe von S 781.608,-- vorliegt, S 270.000,-- wurden schon für die erste Sanierung bezahlt, so sind über

S 500.000,-- offen. Es sind dort zwei Grundstücke vorhanden, auf dem Grundstück Nr.605/17 lagert diese Deponie und dann gibt es noch das Grundstück Nr.608/2, Gesamtausmaß der Grundstücke von 3.848 m2. In den Büchern steht noch der Preis mit S 674.000,-- und um diesen Preis könnte die Marktgemeinde Thal diese Grundstücke kaufen, natürlich würden noch die Entsorgungskosten hinzukommen. Diese Grundstücke befinden sich jedoch im Freiland.

Es wurde auch gestern im Ausschuss gesprochen, dass irgendetwas mit den Grundstücken geschehen soll. Vielleicht gibt es eine Möglichkeit, dass wir ein Anbot mit S 40,--/m2 für das Grundstück Nr. 605/17 und für das Grundstück Nr.608/2 an die S 70,--/m2 Freilandpreis abzüglich der anfallenden Entsorgungskosten für das Grundstück Nr.605/17 erhalten. Der Freilandpreis wurde mit S 50,--fixiert, man müsste dann ungefähr auf S 20,--/m2 für den belasteten Bereich kommen.

GR Sölkner teilt mit, dass wir das belastete Grundstück um einen symbolischen Preis und das andere Grundstück zum normalen Freilandpreis von S 70,-- erhalten sollten.

Der Bürgermeister teilt mit, dass die Volksbank Graz-Bruck mit diesem Anbot bis 30.10.2001 im Wort bleibt.

GR Schickliofer teilt mit, dass er nichts davon hält, dass die Marktgemeinde Thal diese Mülldeponie kauft und noch dazu einer Bank das Geld hinwirft. Es ist beim Koller die gleiche Mülldeponie.

Der Bürgermeister teilt mit, dass in dieser Mülldeponie 200 Tonnen Müll und 10.000 kg Problemstoffe sind.

GR Sölkner teilt mit, dass er dieses Gutachten für ein Gefälligkeitsgutachten hält, um aussteigen zu können, damit jeder sagt, es ist denen wirklich nicht zuzumuten, dass man eine dreiviertel Million Schilling hineinbuttert.

GR Hansmann fragt an, ob diese Entsorgungskosten in Höhe von S 270.000,-- belegbar sind und ob in die Rechnung Einsicht genommen wurde?

Der Bürgermeister teilt mit, dass er die Rechnung noch nicht gesehen hat, diese jedoch anfordern wird. Diese Arbeiten wurden von der Firma Mandlbauer durchgeführt und diese Rechnung erhalten wir sicher.

GR Sölkner ist der Meinung, dass nicht die Rechnung, sondern die Lieferscheine interessant wären.

Der Bürgermeister teilt mit, dass in dieser Form an die Volksbank herangetreten werden soll und wenn sie gewillt sind, werden sie die Grundstücke verkaufen.

 

Die unter den Tagesordnungspunkten 3. u. 4. gefassten Beschlüsse werden gemäß § 131 des Steiermärkischen Volksrechtegesetzes, LGBl. Nr.87/1986, i .d. g.F., als dringlich erklärt.

 

Die Abstimmung erfolgte durch Heben der Hand.

 

Schluss der Sitzung: 22.50 Uhr

 

Die Verhandlungsschrift für diese Sitzung besteht aus 13 Seiten ,,Öffentlicher Teil" und 8 Seiten ,,Nicht Öffentlicher Teil".


zur Tagesordnung

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