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Die Gemeinderatsprotokolle werden gescannt zur Verfügung gestellt. Die Umwandlung in Text wird nicht geprüft. Das Original-Protokoll kann bei unseren Gemeinderäten oder  im Gemeindeamt eingesehen werden.

Aus unserer Sicht interessante Passagen sind hervorgehoben.

GEMEINDE THAL                        Lfd. Nr.5/2002

 

VERHANDLUNGSSCHRIFT

ÜBER DIE SITZUNG DES GEMEINDERATES

 

am 11.12.2002 im Gemeindeamt Thal

 

Beginn der Sitzung: 19.30 Uhr

 

Die Einladung erfolgte am 3.12.2002 durch Kurrende.

 

Der Nachweis über die ordnungsgemäße Einladung sämtlicher Mitglieder des Gemeinderates ist in der Anlage beigeschlossen.

 

Anwesend waren:

Bürgermeister Peter URDL Vizebgm. Peter SCHICKHOFER GR Ing. BEETZ Heinrich GR HOFER Margarete GR ECKHARD Gottfried GR Dr. MUCHITSCH Wolfgang GR HARTNER Anton

GR SCHREINER Dietmar GR STAHL Michael GR SÖLKNER Franz GR Dr. FOTR Franz GR HANSMANN Edmund GR Mag. FESSLER Elke

 

Außerdem waren anwesend:

Brigitte ECKHARD, Andrea LENARDT

 Entschuldigt waren:

GK Anton HOFBAUER, GR Monika STERN

 Unentschuldigt waren:

 Der Gemeinderat ist beschlussfähig.

 Die Sitzung ist öffentlich.

 

Vorsitzender:                Bgm. Peter URDL

Fragestunde

 Der Bürgermeister berichtet:

 Schutz alter bäuerlicher Streuobstwiesen:

Dieser Punkt ist noch nicht erledigt, weil wir nicht dazugekommen sind. Dieser Punkt wird bei der Revision des Flächenwidmungsplanes im nächsten Jahr mitgemacht.

 GR Fotr teilt mit, dass dies so nicht geplant war, sondern dieser Punkt im Umweltausschuss behandelt wird.

 Der Bürgermeister erklärt, dass dieser Punkt vorher im Umweltausschuss behandelt wird.

  Zur Anfrage von GR Fotr vom 09.10.2002 bezüglich Übermittlung der Daten an die

Einsatzorganisationen wie z.B. Notärzte, Tierrettung, ÖAMTC:

Der Bürgermeister berichtet, dass er bei den Einsatzorganisationen nachgefragt händischen  Daten,  die  diese  Organisationen  haben,  reichen  aus. Straßenbezeichnung einführen und werden dann diese neuen Daten an Organisationen übermitteln.

Zur Anfrage von GR Fotr vom 09.10.2002 bezüglich Schutzweg bei der Steinernen Brücke und

Kirchberg:

Der Bürgermeister berichtet, dass eine Überprüfung gemacht werden muss, wofür es genaue

Nutzkriterien gibt, wie:

a)         eine Fußgängerfrequenz von mind. 25 Fußgeher in der Spitzenstunde oder mind. 60 Fußgeher in 4 Stunden

b)         eine Fahrzeugfrequenz von mindestens 200 PKW pro Stunde oder 800 PKW in 4 Stunden.

 Diese Kriterien müssen für die Errichtung eines Schutzweges erfüllt sein. Wenn die Gemeinde Thal eine Überprüfung auf der Landesstraße durchführen lässt, fallen diese Überprüfungskosten für die Gemeinde an.

 

Zur Anfrage von GR Hansmann vom 09.10.2002 bezüglich Spielplatz in Unterthal - Errichtung eines Zaunes bei der Fam. Klöckl:

Der Bürgermeister berichtet, dass die Familie Klöckl Anfang 2003 ein Schreiben über den Termin der Zaunerrichtung von der Gemeinde erhalten wird.

GR Fotr teilt mit, dass noch nicht alle Fragen ordnungsgemäß beantwortet wurden. Der Bürgermeister ersucht GR Fotr um Konkretisierung.

1.  Anfrage GR Sölkner

Gemeindeabwasserplan

,,Dieser Punkt wurde bei der letzten Gemeinderatssitzung abgesetzt. Wurde jetzt mit Herrn

Dipl.Ing. Martin Erhardt Kontakt aufgenommen, wie soll es weitergehen?"

 

Der Bürgermeister teilt mit, dass mit Herrn Dipl.Ing. Martin Erhardt kein Kontakt aufgenommen wurde, dieser Punkt wird heute in der Tagesordnung behandelt.

2.  Anfrage GR Sölkner

Verkehrssicherheitsmaßnahmen Thal-Eben

,,In der Gemeinderatssitzung am 26.6.2002 wurde ein diesbezüglicher Beschluss gefasst, der jedoch noch nicht umgesetzt wurde. Wie ist der letzte Stand, was wird in nächster Zeit geschehen?"

 Der Bürgermeister teilt mit, dass mit der Gendarmerie zwecks Änderung der Vorrangregelung Kontakt aufgenommen wurde. Vom Trafo kommend soll eine Stoppstraße gemacht werden, die zu einer Verbesserung beitragen soll. Ein Ansuchen ist an die BH Graz-Umgebung ergangen, jetzt muss noch die Genehmigung abgewartet werden. Im Budget 2003 sind Mittel für eine Straßenverlegung vorgesehen.

  GR Fotr konkretisiert seine für ihn noch offenen Fragen:

  1. Pensionistenverband - Sportheim

GR Fotr verliest seine Teil-Anfrage von der GR-Sitzung vom 9.10.2002 ,,Ob der Pensionistenverband als Teilorganisation der SPÖ angehört?"

 Der Bürgermeister wiederholt seine Antwort dazu vom 09.10.2002, dass ihn das nicht interessiert und auch keine Rolle spielt.

 Es erfolgt eine Diskussion über den Pensionistenverband.

 Der Bürgermeister teilt mit, dass er der Annahme ist, dass der Pensionistenverband als Teilorganisation der SPÖ angehört.

 2. Freizeitpark - Plan-Ist-Vergleich

GR Fotr erklärt, dass er den von ihm geforderten Plan-Ist-Vergleich der Kosten Freizeitpark noch nicht erhalten hat. Es wurde ihm am 09.10.2002 vom Bürgermeister zugesagt, dass diese Unterlagen binnen drei Wochen von Herrn Ing. Sieber geliefert werden.

 

1. Anfrage GR Fotr Einstellung Kindergartenbus

,,Der Kindergartenbus wurde eingestellt, welche Hintergründe gibt es dafür? Wie viele Kinder sind da beteiligt und welche Maßnahmen könnte man setzen, um den Betrieb wieder zu aktivieren und ob schon gewisse Eltern vorstellig geworden sind?"

 Der Bürgermeister berichtet, dass den Kindergartentransport das Unternehmen Pölzl durchgeführt hat, wobei nur 4 Kinder befördert wurden. Frau Pölzl teilte mit, dass zur Aufrechterhaltung des Busses € 700,-- im Monat benötigt werden und der Elternbeitrag € 36,-- pro Monat beträgt. Die Einstellung des Kindergartenbusses kam überraschend.

 Der Bürgermeister teilt weiters mit, dass es Gespräche mit den Eltern gegeben hat und er den Eltern erklärte, dass sie selbst eine Lösung finden müssten.

Bei so einem hohen Budgetabgang in unserem Kindergarten ist die Übernahme der Transportdifferenzkosten nicht möglich.

 GR Fotr fragt an, ob nicht ein Taxi-Unternehmen im Ort diese Fahrten übernehmen könnte und die Kinder zum Kindergarten führt?

 Der Bürgermeister teilt mit, dass dies auch eine Versicherungsfrage sei und wer dies in Kauf nimmt, da könnten die Eltern sich auch zusammentun.

  2. Anfrage GR Fotr

Deutsch Elke - Reitstall

Bei Deutsch Elke ist ein Reitstallbau im Entstehen. Ob es hier schon Kontakte gibt, damit die Thaler Reiterinnen und Reiter eventuell dort unterschlüpfen können? Es wurde diesbezüglich mit Frau Deutsch schon ein Gespräch geführt.

 Der Bürgermeister berichtet, dass die grundsätzliche Zusage von Frau Neubauer (vormals Deutsch) noch aufrecht ist.

 Der Bürgermeister beantragt die Aufnahme des Punktes

- Abwasserplan der Gemeinde in die Tagesordnung.

 Beschluss:                Der Antrag des Bürgermeisters wird einstimmig angenommen.

 GR Sölkner beantragt gemäß g 34 Abs. 1 lit b der Stmk. GemO 1967 i.d.g.F. die Aufnahme des Punktes

Teilnahme  der  Marktgemeinde  Thal  an  der  Schwerpunkt-Aktion  des  Verkehrsclub Österreich/VCÖ Ziel ,,Vision Zero" - Keine Verkehrstoten und Schwerverletzten in unserer Gemeinde!

 Begründung der Dringlichkeit:

Der VCÖ führt derzeit österreichweit für Gemeinden eine Schwerpunktaktion zur Verhinderung von Unfällen mit schweren Personenschäden durch.

 Begründung:

Ø     Jährlich werden in Österreich mehr als 50.000 Menschen bei Verkehrsunfällen verletzt, fast 1.000 getötet. Diese enorme Opferzahl darf nicht länger hingenommen werden.

 Ø     Eine VCÖ-Studie zeigt: Mehr als 90 Prozent weniger Tote und rund 25.000 weniger Verletzte im Ortsgebiet sind durch mehr Verkehrssicherheit möglich. ,,Vision Zero" geht davon aus, dass sich Unfälle nicht völlig vermeiden lassen, weil Menschen Fehler machen. Was sich aber vermeiden lässt, sind schwere Folgen.

 Ø     Die Angst der Menschen vor den Gefahren des Straßenverkehrs nimmt zu. Immer mehr Eltern bringen ihre Kinder mit dem Auto zur Schule. Auch ältere Menschen fühlen sich im Straßenverkehr zunehmend unsicher. Das soll sich ändern!

 Ø     Erfolgreiches Verkehrssicherheitsmanagement einer Gemeinde erhöht die Lebensqualität. Diese kann einen Zuwachs an Bevölkerung und damit steigende Steuereinnahmen bewirken. Investitionen in die Verkehrssicherheit zahlen sich aus.

 Beschluss:                Der Antrag von GR Sölkner wird einstimmig angenommen.

TAGESORDNUNG

 Nicht öffentlicher Teil:

 1.   Personalangelegenheiten

 Öffentlicher Teil:

vom 9.10.2002

1.   Genehmigung der Verhandlungsschrift

2.   Prüfungsbericht III. Quartal 2002

3.          Sportheim - Ankauf

4.          Sportheim - Vermietung

5.   Überplanmäßige Einnahmen und Ausgaben

6.   Ortsentwicklungs-KEG - Budget 2003 - mittelfristiger Finanzplan

7.   Müllbeseitigung - Abfuhr

8.   Müllabfuhrverordnung - Änderung

9.   Voranschlag 2003

10.        Förderung Sportvereine

11.   Privatstraßenzuschuss Unterthal

12.   Abwasserplan der Gemeinde

13.        Teilnahme der Marktgemeinde Thal an der Schwerpunkt-Aktion des Verkehrsclub Österreich /VCÖ Ziel ,,Vision Zero" - Keine Verkehrstoten und Schwerverletzten in unserer Gemeinde!

14.        Allfälliges

VERLAUF:

 1. Genehmigung der Verhandlungsschrift vom 9g10.2002

 Über den Entwurf des Protokolls der ,,öffentlichen Sitzung" vom 9.10.2002 haben die Schriftführer am 2.12.2002 gemeinsam beraten und ist das daraus resultierende Protokoll an die Fraktionsvorsitzenden und an die Schriftführer übermittelt worden.

 Das Protokoll der ,,nicht öffentlichen Sitzung" vom 9.10.2002 ist 8 Tage zur Einsichtnahme aufgelegen.

  Der Bürgermeister ersucht die Schriftführer (GR Mag. Fessler, GR Stern, GR Sölkner und GR Hansmann) um ihre Stellungnahmen.

 SPÖ:            Seitens der SPÖ gibt es keine Einwände.

 ÖVP:         Seitens der ÖVP gibt es keine Einwände.

 THAL:

Seitens der THAL gibt es folgenden Einwand:

Seite 11 Pkt. 3 - Ortsentwicklungs-KEG - Freizeitpark:

 GR Sölkner beantragt Folgendes nachträglich im Protokoll vom 9.10.2002 zu protokollieren:

,,GR Sölkner erklärt, dass die nunmehr vorgelegte Auflistung der Baukosten nach Einzelpositionen nicht dem von ihm geforderten und vom Bürgermeister zugesagten Vergleich zwischen den ursprünglichen Plankosten aus dem Jahre 1996 und den nun tatsächlich eingetretenen Kosten entspricht. Bürgermeister Urdl sagt zu, diese Auflistung binnen 3 Wochen an GR Fotr zu übermitteln."

 

Beschluss:

Der Antrag von GR Sölkner wird mit

9 Gegenstimmen (Urdl, Schickhofer, Beetz, Hofer, Eckhard, Muchitsch' Hartner, Fessler u. Schreiner) und 1 Stimmenthaltung (Hansmann) abgelehnt.

3 Stimmen für den Antrag (Stahl, Sölkner, Fotr)

 FPÖ: Seitens der FPÖ gibt es keine Einwände.

 Der Bürgermeister stellt den Antrag, das Protokoll in der vorliegenden Form zu genehmigen und zu unterfertigen.

 

Beschluss: Das Protokoll wird einstimmig genehmigt und unterfertigt.

 zur Tagesordnung

2. Prüfungsbericht III Quartal 2002

 GR Hansmann berichtet, dass die Prüfung der Gemeindegebarung und der Gebarung der Ortsentwicklungs-KEG am 04.11.2002 eine ordnungsgemäße Buch- und Kassenführung ergeben hat und verliest die Kassenbestände.

 Gemeindegebarung III. Quartal 2002:

Bargeld                                                        1.589,11

Giro                                                                159.219,13

Subkonto                                                                151.112,98

Gesamt                                                                311.921,22

 Ortsentwicklungs-KEG III. Quartal 2002:

 Giroverkehr:

Einnahmen         1.459.890,73

Ausgaben          1.357.012,24

Gesamt Girokonto          102.878,49

 Weitere Prüfungsbemerkungen:

 GR Fotr stellt den Antrag, den TOP 4 (Prüfungsplan) mit dem TOP 1 (Kanal BA 03) zu tauschen.

Der Antrag wird mit 4 Gegenstimmen (Fessler, Hofer, Stern, Hansmann) abgelehnt,

1 Stimme dafür (Fotr)

Daraufhin verließ GR Fotr die Sitzung.

 TOP Kanal BA 03:

Bei der Prüfung des Kanalbauabschnittes BA 03 hat der Prüfungsausschuss auf Grund der vorhandenen Unterlagen die rechnerische Richtigkeit festgestellt.

 

TOP Prüfungsplan:

Der Prüfungsausschuss hat beschlossen, dass immer für die nächstfolgende Sitzung ein eventueller

Schwerpunkt festgelegt wird.

 GR Hansmann beantragt die Zustimmung zum Prüfungsbericht.

 Beschluss:                Der Antrag von GR Hansmann wird mit 11 Stimmen (Urdl, Schickhofer, Beetz,

Hofer, Eckhard' Muchitsch, Hartner, Fessler, Schreiner, Stahl u. Hansmann)

angenommen.

2 Gegenstimmen (Sölkner, Fotr)

GR Fotr protestiert gegen die Protokollführung im Prüfungsausschuss, weil entscheidende Fakten nicht protokolliert worden sind, und bittet, dies jetzt in der Gemeinderatssitzung zu protokollieren:

Es wurde nicht wie im vorletzten Prüfungsausschuss vorgesehen vorgegangen. Sie hatten dort beschlossen, dass sie das Baulos 03 innerhalb zweier unabhängiger Prüfungen durchführen, die erste Prüfung, damit sie sich einen Überblick über das Ganze verschaffen und falls sie dann Fachspezialisten dazu brauchen, irgendwelche Sachverständige' dann hätten sie sich an den Gemeinderat gewandt um diese Sachverständigen beigezogen zu erhalten. So war dies abgemacht, so ist es nicht gewesen. Es fehlt im Protokoll, dass noch eine weitere Person anwesend war und zwar eine nicht dem Prüfungsausschuss angehörige Person, nämlich der Herr Ing. Wagner, ein Vertreter der Firma, die auch die Bauaufsicht für dieses Baulos gemacht hat. Genau das hat er abgelehnt und es war auch der Grund weshalb er vorgeschlagen habe, diese zwei Tagesordnungspunkte (TOP 4 mit TOP 1) zu tauschen, weil sie dann die drei Tagesordnungspunkte einmal mit ihm machen hätten können, und falls die Mehrheit beschlossen hätte, dass der Herr Wagner dabei sein kann oder erwünscht ist, dann hätten sie nachher noch den 4. Tagesordnungspunkt, die Prüfung des Bauloses 03, machen können. Das war der Grund für seinen Antrag im Ausschuss.

 Weiters weist er daraufhin, dass die Anwesenheit von Herrn Ing. Wagner eine grobe Verletzung des Gemeinderechtes war, weil ja nur der Gemeinderat auf Ansuchen des Prüfungsausschusses jemand in den Prüfungsausschuss entsenden kann. Es kann nicht sein, dass sie als Prüfungsausschussmitglieder und Gemeinderäte zur Verschwiegenheit vereidigt sind, und dann noch irgendjemand anderer, sogar von einer zu prüfenden Instanz, dabei sitzt.

 Der Bürgermeister berichtet, dass es bei uns in der Gemeinde immer üblich war, dass der Bürgermeister als Servicedienst für den Ausschuss einen Fachmann zur Verfügung gestellt hat.

 Es erfolgt eine ausführliche Diskussion über Gemeinderecht und Verfassung.

 GR Hansmann berichtet, dass es nachdem Herr Ing. Wagner da war, von seiner Seite einen sehr ausführlichen Bericht über den Kanalbau 03 gegeben hat. Nach seinem Bericht hat Herr Ing. Wagner die Sitzung verlassen. Bei der Prüfung selbst war Herr Ing. Wagner nicht anwesend. Die anwesenden Prüfungsausschussmitglieder  haben  sehr  viele  wertvolle  Informationen  erhalten.  Die Sitzungsunterbrechung von 18.00 Uhr bis 18.30 Uhr ist in der Niederschrift vermerkt, ab 18.30 Uhr war die Beschlussfähigkeit wieder gegeben. GR Hansmann teilt mit, dass er von seiner Seite her eine Sitzungsunterbrechung gemacht hat.

Weiters berichtet GR Hansmann, dass die Vertauschung der Tagesordnungspunkte durch den Vorsitzenden durchgeführt werden kann. Er hat den Ausschuss über die Vertauschung der Tagesordnungspunkte abstimmen lassen, wobei es eine Stimmenmehrheit von 4:1 gegen die Vertauschung der Tagesordnungspunkte gab.

GR Hansmann teilt mit, dass es sicher nicht absichtlich geplant war, dass Herr Ing. Wagner nicht im Protokoll aufscheint' es ist darüber überhaupt nicht gesprochen worden. GR Hansmann hat auch kein Problem, wenn der Name von Herrn Ing. Wagner in der Niederschrift hinzugefügt wird.

 GR Fotr stellt einen Antrag zur Protokollergänzung:

GR Fotr beantragt das Protokoll vom letzten Prüfungsausschuss wie folgt zu ergänzen: Zu Beginn der Sitzung waren neben den im Protokoll erwähnten Prüfungsausschussmitgliedern noch zusätzlich ein Herr Ing. Wagner von der Bauaufsicht anwesend. Dies wurde von GR Fotr von Anfang an kritisiert, worauf hin GR Beetz den Saal verlassen hat. Da die Anwesenheit des Herrn Ing. Wagner von GR Fotr, unter Hinweis auf die Gemeindeordnung und Verschwiegenheitspflicht der Ausschussmitglieder, nicht akzeptiert wurde und die nachfolgende Diskussion keine Einigung brachte und auch der Prüfungsausschussobmann diese Person nicht von der Sitzung verwiesen hat, verließ GR Fotr um 18.00 Uhr die Sitzung.

 Beschluss: Der Antrag von GR Fotr wird mit

11 Gegenstimmen (Urdl, Schickhofer, Beetz, Hofer, Eckhard, Muchitsch, Hartner,

Fessler, Schreiner, Stahl u. Hansmann) abgelehnt.

2 Stimmen für den Antrag (Sölkner, Fotr)zur Tagesordnung

 3.  Sportheim - Ankauf

 Der Bürgermeister berichtet:

 Das Sportheim in Thal-Unterthal 700 soll durch die Marktgemeinde Thal angekauft und an den Pensionistenverband Österreichs, Ortsgruppe Thal (exakte Bezeichnung) sowie an den Österr. Kameradschaftsbund, Landesverband Steiermark, Ortsverband Thal (exakte Bezeichnung) vermietet werden.

Die Räumlichkeiten des Sportheims wurden bereits in den vergangenen Jahren, als der Sportverein Thal den Spielbetrieb noch in Thal-Unterthal führte, von diesen beiden Vereinen genutzt.

 Der Sportverein ML Bau Thal (Bezeichnung laut Eintrag im Vereinsregister) ist Eigentümer des auf der Liegenschaft der Marktgemeinde Thal, Grundstück Nr. 656/1, EZ 508, errichteten Sportheimes in Thal-Unterthal 700.

 Das eingeschossige Sportheim weist eine bebaute Fläche von rd. 180 m2 auf.

Die Feststellung des Verkehrswertes des auf der Liegenschaft als Sportheimes  erfolgte  durch  einen  allgemein  beeideten  und Sachverständigen, Herrn Jörg Witek. Das Gutachten wurde im Liegenschaftsbewertungsgesetzes ausgearbeitet.

 Der Verkehrswert des als Superädifikat zu bezeichnenden Gebäudes beträgt gerundet € 85.000,--.

 GR Hansmann verlässt den Sitzungssaal.

              lt Kaufpreis € 85.000,--

zuzüglich Nebenkosten wie Grunderwerbssteuer und Grundbucheintragungsgebühren

 Der Kaufpreis in Höhe von € 85.000,-- ist spätestens binnen 7 Tagen nach Vorliegen der Bestätigung der  Bezirkshauptmannschaft  Graz-Umgebung  hinsichtlich  Zeichnungsberechtigung  der Gemeindefunktionäre, dem Verkäufer mittels Banküberweisung zu begleichen.

 Der Stmk. Gemeindebund hat den Kaufvertrag abgefasst. Der Bürgermeister berichtet über den Inhalt des Kaufvertrages (Anhang ,,A").

 GR Hansmann kehrt in den Sitzungssaal zurück.

 Der Bürgermeister stellt den Antrag, dem vorliegenden Kaufvertrag zuzustimmen..

 Beschluss:                Der Antrag des Bürgermeisters wird mit 11 Stimmen (Urdl, Schickhofer, Beetz, Hofer, Eckhard, Muchitsch, Hartner, Fessler, Schreiner, Stahl u. Hansmann)  angenommen.

2 Stimmenthaltungen (Sölkner, Fotr)

 

Der Bürgermeister stellt den Antrag, den Beschluss gemäß § 131 des Stmk. Volksrechtegesetzes für dringlich zu erklären.

 Beschluss:            Der Antrag des Bürgermeisters wird mit 11 Stimmen (Urdl, Schickhofer, Beetz, Hofer, Eckhard, Muchitsch, Hartner, Fessler, Schreiner, Stahl u. Hansmann) angenommen.

2 Gegenstimmen (Sölkner, Fotr)zur Tagesordnung

 4.  Sportheim - Vermietung

GR Fotr ersucht um folgende Protokollierung:

Bei der Einsichtnahme waren die Unterlagen nicht vollständig, der Lageplan hat gefehlt.

 Der Vizebürgermeister berichtet:

 Das Sportheim in Thal-Unterthal 700 soll an den Pensionistenverband Österreichs, Ortsgruppe Thal (exakte Bezeichnung) sowie an den Österr. Kameradschaftsbund, Landesverband Steiermark, Ortsverband Thal (exakte Bezeichnung) vermietet werden.

Die Räumlichkeiten des Sportheims wurden bereits in den vergangenen Jahren, als der Sportverein Thal den Spielbetrieb noch in Thal-Unterthal führte, von diesen beiden Vereinen genutzt.

 Das eingeschossige Sportheim weist eine bebaute Fläche von rd. 180 m2 auf Der Stmk. Gemeindebund hat die Mietverträge abgefasst.

a)     Pensionistenverband Österreichs, Ortsgruppe Thal:

 Der Vizebürgermeister berichtet über den Inhalt des Mietvertrages (Anhang ,,B"). Als jährliches Mietentgelt soll folgender Betrag vereinbart werden:

                                jährliches Mietentgelt:             Anzahl der Räume:

                                (inkl. 20%USt.)

Pensionistenverband                                  363,--                                Kantine, 2 Nebenräume und

Österreichs, Ortsgruppe Thal                                  WC

 Das Mietentgelt ist jährlich im Vorhinein bis längstens 31.05. zu bezahlen.

Die Betriebskosten (insbesondere Kanal, Wasser, Versicherung) sowie die Strom- und Heizkosten werden separat vorgeschrieben. Die Strom- und Heizkosten sind unabhängig vom tatsächlichen Verbrauch je zur Hälfte vom Pensionistenverband Österreichs, Ortsgruppe Thal sowie vom Österr. Kameradschaftsbund, Landesverband Steiermark, Ortsverband Thal zu tragen. Die Abrechnung der Betriebskosten erfolgt jährlich im Nachhinein bis spätestens 30. Juni eines jeden Jahres durch die Vermieterin.

Die Strom- und Heizkosten gelangen der Vermieterin zur Vorschreibung und werden jährlich mit der Betriebskostenabrechnung verrechnet.

 Das Mietverhältnis beginnt am 01.01.2003 und wird auf vorerst 5 Jahre abgeschlossen.

 Der Mietvertrag ist gebührenrechtlich als Bestandvertrag zu werten und daher zu vergebühren. Die Gebühren belaufen sich gemäß § 33 TP 5 Gebührengesetz auf 1 %, gerechnet vom 5-jährigen Mietentgelt und werden von der Marktgemeinde Thal getragen.

 GR Stahl verlässt den Sitzungssaal.

 lt      Vergebührung Mietvertrag Pensionistenverband Österreichs, Ortsgruppe Thal: 79,38

 GR Stahl kehrt in den Sitzungssaal zurück.

 GR Fotr stellt den Antrag, der Gemeinderat der Marktgemeinde Thal möge beschließen, der Gemeindevorstand wird beauftragt, die zur Gemeinderatssitzung vom 11.12.2002 vorliegenden Mietverträge mit dem Pensionistenverband Österreichs, Ortsgruppe Thal und dem Österr. Kameradschaftsbund, Landesverband Steiermark, Ortsverband Thal, rechtskonform derart zu ändern, dass WC-Anlagen auch von den BenutzerInnen des Spiel- und Sporttreffs Unterthal benutzt werden können und geeignete Räumlichkeiten des oben genannten Objektes Jugendlichen und Kindern zur Verfügung gestellt werden können.

 Beschluss:

Der Antrag von GR Fotr wird mit

9 Gegenstimmen (Urdl, Schickhofer, Beetz, Hofer, Eckhard, Muchitsch, Hartner, Fessler u. Schreiner) abgelehnt.

4 Stimmen für den Antrag (Stahl, Sölkner, Fotr, Hansmann)

Der Vizebürgermeister stellt den Antrag,  dem  vorliegenden  Mietvertrag  mit  dem Pensionistenverband Österreichs, Ortsgruppe Thal zuzustimmen.

 Beschluss:                Der Antrag des Vizebürgermeisters wird mit 10 Stimmen (Urdl, Schickhofer, Beetz, Hofer, Eckhard, Muchitsch, Hartner, Fessler, Schreiner u. Hansmann) angenommen.

1 Stimmenthaltung (Stahl)

2 Gegenstimmen (Sölkner, Fotr)

 b)  Österr. Kameradschaftsbund, Landesverband Steiermark, Ortsverband Thal:

 Der Vizebürgermeister berichtet über den Inhalt des Mietvertrages (Anhang ,,C"). Als jährliches Mietentgelt soll folgender Betrag vereinbart werden:

                                jährliches Mietentgelt:       Anzahl der Räume:

                          (inkl._20_%_USt.)              

Österr. Kameradschaftsbund,                218,--                        1 Raum, 1 Lagerraum

Landesverband Steiermark,                         und WC

Ortsverband Thal

 Das Mietentgelt ist jährlich im Vorhinein bis längstens 31.05. zu bezahlen.

 Die Betriebskosten (insbesondere Kanal, Wasser, Versicherung) sowie die Strom- und Heizkosten werden separat vorgeschrieben. Die Strom- und Heizkosten sind unabhängig vom tatsächlichen Verbrauch je zur Hälfte vom Pensionistenverband Österreichs, Ortsgruppe Thal sowie vom Österr. Kameradschaftsbund, Landesverband Steiermark, Ortsverband Thal zu tragen. Die Abrechnung der Betriebskosten erfolgt jährlich im Nachhinein bis spätestens 30. Juni eines jeden Jahres durch die Vermieterin.

Die Strom- und Heizkosten gelangen der Vermieterin zur Vorschreibung und werden jährlich mit der Betriebskostenabrechnung verrechnet.

 Das Mietverhältnis beginnt am 01.01.2003 und wird auf vorerst 5 Jahre abgeschlossen.

 Der Mietvertrag ist gebührenrechtlich als Bestandvertrag zu werten und daher zu vergebühren. Die Gebühren belaufen sich gemäß § 33 TP 5 Gebührengesetz auf 1 %, gerechnet vom 5 jährigen Mietentgelt und werden von der Marktgemeinde Thal getragen.

 lt Vergebührung Mietvertrag ÖKB,

                          Landesverband Steiermark, Ortsverband Thal:                 72,13

 Der Vizebürgermeister stellt den Antrag, dem vorliegenden Mietvertrag mit dem Kameradschaftsbund, Landesverband Steiermark, Ortsverband Thal zuzustimmen.

 Beschluss:            Der Antrag des Vizebürgermeisters wird mit 10 Stimmen (Urdl, Schickhofer, Beetz, Hofer, Eckhard, Muchitsch, Hartner, Fessler, Schreiner u. Hansmann) angenommen.

1 Stimmenthaltung (Stahl)

2 Gegenstimmen (Sölkner, Fotr)

Der Vizebürgermeister stellt den Antrag die durch Antragstellung des Vizebürgermeisters unter a) und b) gefassten Beschlüsse gemäß § 131 des Stmk. Volksrechtegesetzes für dringlich zu erklären.

 Beschluss:            Der Antrag des Vizebürgermeisters wird mit 10 Stimmen (Urdl, Schickhofer, Beetz, Hofer, Eckhard, Muchitsch, Hartner, Fessler, Schreiner u. Hansmann) angenommen.

1 Stimmenthaltung (Stahl)

2 Gegenstimmen (Sölkner, Fotr)zur Tagesordnung

 5. Überplanmäßige Einnahmen und Ausgaben

 Der Vizebürgermeister berichtet:

 Wie in jedem privaten Haushalt, haben sich auch in unserem Budget im Laufe des Jahres Mehrausgaben ergeben, die von uns abzudecken sind. Andererseits konnte einiges eingespart werden bzw. wurde aus verschiedenen Gründen nicht ausgeschöpft. Der Großteil ist bekannt. Die Genehmigung dafür wurde im Vorstand bzw. Gemeinderat eingeholt.

 Ausgaben:

Durch  die  Computerausstattung  der vier Volksschulklassen sind Mehrkosten entstanden

5.400,--).

Für den Kinderspielplatz in Unterthal sind Mehrkosten angefallen (g € 15.600,--). Für die Verkabelung der Straßenbeleuchtung in Linak sowie den Einbau der Rundsteuerempfänger und den Mastentausch in Steinberg sind ebenfalls Mehrkosten entstanden (* € 14.700,--). Weiters wurde ein neuer Schneepflug (g € 11.000,--) sowie das Sportheim in Unterthal (€ 88.000,--) angekauft.

Beim Kanal war die Instandhaltung nicht so hoch (- € 30.000,--).

Der Anteilsbetrag für den AOH fällt höher aus (€ 27.100,--), da die Fertigstellung des Freizeitparks sowie die Errichtung des Radweges von der Winterteichbrücke bis zum Freizeitpark erfolgte. Die Errichtung des Gehsteigs zum Friedhof sowie der Ausbau der Winkelstraße und die Erstellung des GAP konnten nicht umgesetzt werden.

 Einnahmen:

Für die Zivilschutzsirene haben wir eine Förderung erhalten (+€ 6.400,--).

Da die Rechnungen für den Freizeitpark großteils in der zweiten Jahreshälfte anfallen, kommt es zu Mehreinnahmen bei den Habenzinsen (*€ 11.000,--).

Die Finanzzuweisung ist höher ausgefallen ( € 14.000,--).

Auf Grund der Auswirkung des Volkszählungsergebnisses der Steiermark werden die Ertragsanteile geringer ausfallen (- € 11.000,--).

Gleichzeitig ist die Mehreinnahme durch den Überschuss aus dem Rechnungsabschluss 2001 zu berücksichtigen (€ 104.000,--).

Von der Ortsentwicklungs-KEG ist ein Beteiligungsertrag ¾ € 86.000,--) zu erwarten.

Bei Gegenüberstellung der genannten Einnahmen und Ausgaben verbleibt ein Überschuss von rund € 79.000,--, der in den Rechnungsabschluss 2002 einfließen wird.

Die Einnahmen im Steuerbereich sind bei der Betrachtung der überplanmäßigen Einnahmen und Ausgaben unberücksichtigt geblieben, da erst mit Ende des Jahres konkrete Zahlen vorliegen werden.

 Der Vizebürgermeister stellt den Antrag, den überplanmäßigen Einnahmen und Ausgaben zuzustimmen.

 Beschluss:                Der Antrag des Vizebürgermeisters wird einstimmig angenommen.zur Tagesordnung

 6. Ortsentwicklungs-KEG - Budget 2003 - mittelfristiger Finanzplan

 Der Vizebürgermeister berichtet:

 Der Entwurf des Budgets 2003 sowie des mittelfristigen Finanzplans ist den Fraktionen vor 2 Wochen übermittelt worden.

 a) Der Budgetentwurf sieht folgendes Ergebnis vor:

Ausgaben                                                        488.808,--

Einnahmen                                                       488.808,--

 Der Zuschuss durch die Gemeinde für 2003 beträgt € 75.425,--

 Die Investitionskosten 2003 teilen sich wie folgt auf

           Freizeitpark                                            € 14.300,--

        Grundankauf Thaler Jugend                € 232.600,--

 Zur Finanzierung des Grundankaufs Thaler Jugend ist ein Darlehen von € 232.600,-- aufzunehmen. Der Zuschussbedarf durch die Gemeinde für 2003 beträgt € 75.425,--, der im Gemeindebudget 2003 veranschlagt ist.

 Der Vizebürgermeister stellt den Antrag, das Budget der Ortsentwicklungs-KEG in der vorliegenden Form zu genehmigen sowie das Darlehen für den Grundankauf für die Thaler Jugend mit € 232.600,-- zu veranschlagen.

 Beschluss:            Der Antrag des Vizebürgermeisters wird mit 11 Stimmen (Urdl, Schickhofer, Beetz, Hofer, Eckhard, Muchitsch, Hartner, Fessler, Schreiner, Stahl u.  Sölkner) angenommen.

2 Stimmenthaltungen (Fotr, Hansmann)

b) Der mittelfristige Finanzplan für die Jahre 2004 - 2007 sieht folgendes Ergebnis vor.

a)         in Euro                 2004      2005        2006      2007

Einnahmen                 156.358            157.114            157.621            158.172

Ausgaben 156.358                   157.114                   157.621                 158.172

Zuschuss Gde.                     76.648                     49.284                     42.873                   42.292

 Der Vizebürgermeister stellt den Antrag, den mittelfristigen Finanzplan in der vorliegenden Form zu genehmigen.

 Beschluss:            Der Antrag des Vizebürgermeisters wird mit 9 Stimmen (Urdl, Schickhofer, Beetz, Hofer, Eckhard, Muchitsch, Hartner, Fessler u. Schreiner) angenommen.

2 Stimmenthaltungen (Stahl, Hansmann)

2 Gegenstimmen (Sölkner, Fotr)

 Der Vizebürgermeister stellt den Antrag, die unter diesem TOP a) und b) gefassten Beschlüsse gem. § 131 des Stmk. Volksrechtegesetzes für dringlich zu erklären.

 Beschluss:            Der Antrag des Vizebürgermeisters wird mit 9 Stimmen (Urdl, Schickhofer, Beetz, Hofer, Eckhard, Muchitsch, Hartner, Fessler u. Schreiner) angenommen.

2 Stimmenthaltungen (Stahl, Hansmann)

2 Gegenstimmen (Sölkner, Fotr)zur Tagesordnung

 7. Müllbeseitigung - Abfuhr

a) Gruber Anton

 Der Vizebürgermeister berichtet, dass die allgemeinen Transportarbeiten im Zuge der Müllsammlung durch Herrn Gruber Anton über den Maschinenring-Service abgerechnet und eine Vereinbarung zwischen MR-Service und Gemeinde abgeschlossen werden soll.

   Der Vizebürgermeister berichtet über den Inhalt der vorliegenden Vereinbarung (Anhang ,,D").

 Kosten:

Herr Gruber Anton

Traktor mit Anhänger und Mann / Stunde                                36,--                                exkl. 20% MWSt.

 1 Hilfskraft

Diverse Arbeiten / Stunde   € 16,-- exkl. 20% MWSt.

 Die geleisteten Stunden werden am Ende jeden Monats entsprechend den von der Gemeinde unterfertigten Lieferscheinen in Rechnung gestellt.

Herr Gruber und seine Hilfskraft erhalten für ihre Arbeit die üblichen Maschinenring-Tarife.

 Der Vizebürgermeister stellt den Antrag, der vorangeführten Vereinbarung zuzustimmen.

Beschluss:                Der Antrag des Vizebürgermeisters wird einstimmig angenommen.

b) Hecken- und Baumgrünschnittentsorgung

 Der Vizebürgermeister berichtet, dass auf Grund der vielen Anfragen aus der Thaler Bevölkerung eine 2x-jährliche (Frühjahr und Herbst) Hecken- und Baumgrünschnittentsorgung in Thal stattfinden soll.

 Die jeweiligen Termine für die Grünschnittentsorgung werden von der Gemeinde mit einer Aussendung bekanntgegeben. Alle Thalerinnen und Thaler haben dann die Möglichkeit, ihren Hecken- und Baumgrünschnitt entsorgen zu lassen.

Die Gemeinde nimmt die Namen und Adressen der Interessierten entgegen und stellt dann eine Fahrt-Route für die Entsorgerfirma zusammen, die dann zu den Häusern fährt, den Grünschnitt schreddert, abwiegt und zur Entsorgung mitnimmt.

Die anfallenden Kosten werden von der Firma Saubermacher direkt mit dem Kunden verrechnet.

 Die Fa. Saubermacher bietet diese Arbeiten wie folgt an:

LKW mit Greifarm (inkl. Schredder und Waage)                                € 64,-- / Stunde

Grünschnitt                                € 25,-- / Tonne

 Der Gemeinderat nimmt den Bericht des Vizebürgermeisters zustimmend zur Kenntnis.zur Tagesordnung

 8. Müllabfuhrverordnung - Änderung

GR Hansmann verlässt den Sitzungssaal.

 Der Vizebürgermeister berichtet, dass sich eine Anhebung der Müll-Grundgebühr und der Abfuhrgebühren  für  den  Restmüll  als  notwendig  erwiesen  hat  und  Bestimmungen (Abfallwirtschaftsgesetz 102/2002) in die Müllabfuhrverordnung aufzunehmen sind, die auf das Gebot des Bundesabfallwirtschaftsgesetzes hinweisen.

           Müllbeseitigung gesamt              ohne Gebühren-                                     mit Gebühren-

           Voranschlag 2003           erhöhung           erhöhung

Einnahmen                 68.900,--                                       75.100,--

Ausgaben                                110.900,--                                    110.900,--

Abgang                                 42.000,--                                       35.800,--

 GR Hansmann kehrt in den Sitzungssaal zurück.

Der Anhang II, Abs. 1 und 2 der Müllabfuhrverordnung 1992 idgF ist wie folgt zu ändern:

1.     Die Grundgebühr beträgt pro Person und Kalenderjahr 11,84

         Die Grundgebühr beträgt pro Tonne und Kalenderjahr 125,79

 Die Grundgebühr bei Schüler- und Seniorenheimen

            pro Person und Kalenderjahr 5,70

2. Abfuhrgebühren für den Restmüll pro Abfuhr

             a)           je Müllsack       4,00

             b) je Tonne  7,70

 In den angeführten Müllabfuhrgebühren ist die gesetzliche Mehrwertsteuer von 10 % nicht enthalten.

 Der Vizebürgermeister stellt den Antrag, den Anhang II., Abs. 1 und 2 der Verordnung in der angegebenen Form zu ändern und die Bestimmungen (Abfallwirtschaftsgesetz 102/2002), die auf das Gebot des Bundesabfallwirtschaftsgesetzes hinweisen in die Müllabfuhrverordnung aufzunehmen.

 Die Verordnungsänderung tritt mit dem dem Ablauf der Kundmachungsfrist folgenden Monatsersten, das ist der 01.01.2003, in Kraft.

 Beschluss:            Der Antrag des Vizebürgermeisters wird mit 12 Stimmen (Urdl, Schickhofer, Beetz, Hofer, Eckhard, Muchitsch, Hartner, Fessler, Schreiner, Stahl, Sölkner u. Hansmann) angenommen.

1 Stimmenthaltung (Fotr)

 Der Vizebürgermeister stellt den Antrag, den gefassten Beschluss gern. § 131 des Stmk. Volksrechtegesetzes für dringlich zu erklären.

 Beschluss:                Der Antrag des Vizebürgermeisters wird mit 11 Stimmen (Urdl, Schickhofer, Beetz, Muchitsch, Hartner, Fessler, Schreiner, Stahl, u. Hansmann)Hofer, Eckhard, angenommen.

2 Gegenstimmen (Sölkner, Fotr)zur Tagesordnung

 9. Voranschlag 2003

Der Bürgermeister berichtet:

 Der Entwurf des Voranschlages 2003 ist 14 Tage zur Einsichtnahme aufgelegen. Es sind keine Anträge dazu eingegangen. Der Voranschlagsentwurf ist außerdem den Fraktionen vor 2 Wochen übermittelt worden.

 Der Vizebürgermeister und GR Eckhard verlassen den Sitzungssaal.

 Der Bürgermeister hat die Fraktionsführer zu einer Besprechung am 11.11.2002 eingeladen und haben diese dort ihre Wünsche bekanntgegeben, auf die in den Gruppen näher eingegangen wird.

 Der  ordentliche Haushalt weist Einnahmen und Ausgaben in Höhe von € 2.230.900,--auf und ist damit ausgeglichen.

 Im  außerordentlichen  Haushalt  sind  Einnahmen von € 98.200,-- und  Ausgaben €  122.500,-- budgetiert und er ist damit nicht ausgeglichen.  Der Abgang soll Bedarfszuweisungen finanziert werden.

 Der Bürgermeister stellt den vorliegenden Voranschlag zur Diskussion und schlägt gruppenweise abzustimmen.

 Beschluss:  Der Antrag des Bürgermeisters wird einstimmig angenommen. Der Vizebürgermeister und GR Eckhard kehren in den Sitzungssaal zurück.

 Ordentlicher Haushalt:

 Gruppe 0 - Verwaltungskörper und allgemeine Verwaltung

Einnahmen €            29.800,    Ausgaben €          400.700,--

 Die Entschädigung für Bürgermeister, Vizebürgermeister und Kassier werden auf Grund d. Stmk. Gde.Bezügegesetzes um 2 % erhöht, und erfolgte die Anpassung an das Volkszählungsergebnis mit Oktober 2002. Die Beiträge für die gesetzliche Krankenversicherung wurden vorgesehen.

Für den Jugendgemeinderat sind Mittel budgetiert - ist auch ein Wunsch der THAL.

 Bei den Bezügen der Bediensteten wurde dem bei der Erstellung maßgeblichen Wissensstand entsprechend, eine durchschnittliche Lohnerhöhung von 2,1 % angenommen. Für die Bediensteten im Gemeindeamt und der Straßenerhaltung entfällt für Gemeinden über 2.000 Einwohner der Dienstgeberbeitrag.

Die Beschäftigung von Ferialpraktikanten ist wieder vorgesehen.

Die Vergütungen (Verwaltungsaufwand) mit den marktbestimmten Betrieben  sind gemäß der Maastricht-Optimierung budgetiert.

 Bei der EDV-Anlage ist die WEBKIS-Wartung berücksichtigt.

Mittel für den Jakobikirtag wurden vorgesehen.

 Weiters wurde der Mitgliedsbeitrag für den Regionalen Entwicklungsverein veranschlagt.

 GR Schreiner und GR Hartner verlassen den Sitzungssaal.

 Der Burgermeister stellt den Antrag, die Gruppe 0 zu bewilligen.

 Beschluss: Der Antrag des Bürgermeisters wird einstimmig angenommen.

 Gruppe 1 - diese enthält Leistungen für die öffentliche Ordnung und Sicherheit

Einnahmen €                10.300,--          Ausgaben E             27.600,--

 GR Schreiner kehrt in den Sitzungssaal zurück.

 GR Beetz und GR Hofer verlassen den Sitzungssaal.

 Der Feuerlöschbeitrag für Graz wurde auf € 15.988,-- angehoben. Für die Feuerwehr Rohrbach-Steinberg soll ein Betrag von € 3.633,-- bereitgestellt werden.

 GR Muchitsch verlässt den Sitzungssaal.

 GR Beetz, GR Hartner und GR Hofer kehren in den Sitzungssaal zurück.

 GR Muchitsch kehrt in den Sitzungssaal zurück.

 Der Bürgermeister stellt den Antrag, die Gruppe 1 zu bewilligen.

 Beschluss: Der Antrag des Bürgermeisters wird einstimmig angenommen.

 Gruppe 2 - Unterricht, Erziehung und Sport

Einnahmen E                87.700,--          Ausgaben €           389.100,--

 Die Posten, die die Neuanschaffungen im Schul- und Kindergartenbereich betreffen, sind im Ausschuss besprochen worden.

Im Wesentlichen sollen für die Volksschule ein neuer PC fürs Lehrerzimmer, neue Lehrersessel, Klettergerüst für den Pausenplatz sowie Zaun - auch ein Wunsch der FPÖ - und Lehrmittel angekauft werden. Auch sind Mittel für ein Englischprojekt (Berlitz) sowie für Öffentlichkeitsarbeit inkl. Homepage vorgesehen. Weiters sollen Schulbushaltestellen mit Tafeln gekennzeichnet werden -auch ein Wunsch der ÖVP.

Der Schwimmkurs mit € 1.750,-- und der Theaterzuschuss von € 300,-- bleiben aufrecht. Die Gastschulbeiträge für alle Schultypen werden rund € 54.100,-- ausmachen.

Der Beitrag für die Privathauptschulen beläuft sich auf 14.600,-- wobei der Beitrag je Schüler € 730,-- pro Jahr beträgt.

Im Kindergarten sind die Mittel für den Ganztageskindergarten, ein Gartenhaus, eine Rutsche, Spiel- und Bastelbedarf und  ein Englischprojekt (Berlitz) vorgesehen.

 Der Abgang beträgt rund € 123.100,--.

 Für die Benützung der Räumlichkeiten in der Volksschule und im Kindergarten soll je stattfindendem Kurs pro Semester ein Beitrag von € 4Og- für den Turnsaal und € 20,-- für die Klasse eingehoben werden. Vom Tischtennisverein soll für die Turnsaalbenützung ein jährlicher Betrag von € 200,-- eingehoben werden.

 Ein besonderes Anliegen ist die Förderung der Vereine, die eine wichtige Funktion in unserer Gemeinde einnehmen;

Tischtennisverein                 509,--

Sportverein                                   3.634,--

ESV Thal                                     363,--                                € 145,-- Strom Thalersee +€ 12.550,-- Jugend-

                                                                förderung und Förderung für Meisterschaften

ESV Steinberg                                     218,--

Volleyballverein                                     727,--                                € 2.150,-- Jugendförderung und Förderung für

Meisterschaften - eine Subvention ist
auch ein Wunsch der THAL

Tennisverein                                                                Verein ruht

Wisosport für Int. Bike

Nordic-Kornbination                                     363,--

 

Der Bürgermeister bedankt sich bei allen Vereinsobmännern hervorragende Jugendarbeit.

 GR Fessler und GR Stahl verlassen den Sitzungssaal.

 für ihre Leistungen und ihre

 Der Bürgermeister stellt den Antrag, die Gruppe 2 sowie die vorangeführten Beiträge für die Benützung der Volksschul- und Kindergartenräumlichkeiten zu bewilligen und die Subventionen im o.a. Ausmaß zu genehmigen.

 GR Fessler und GR Stahl kehren in den Sitzungssaal zurück.

 Beschluss:

Der Antrag des Bürgermeisters wird mit 10 Stimmen (Urdl, Schickhofer, Beetz, Hofer, Eckhard, Muchitsch, Hartner, Fessler, Schreiner u. Hansmann) angenommen. 3 Stimmenthaltungen (Stahl, Sölkner, Fotr)

Gruppe 3 - Kunst und Kultur

Einnahmen €                  000     Ausgaben €            22.400,--

 An Subventionen sind folgende Mittel vorgesehen:

 Musikverein Thal                                3 .634,--                    + Übernahme der Betriebskosten in Höhe von € 1.600

Singkreis                                727;--

Harter Volksmusik                                218,--

ÖKB                       1 .400,--                                  Betriebskosten

Thaler Perchten                                727,--                      eine Subvention ist auch ein Wunsch der ThAL

Kirche Pfarre Thal                                1 .090,--                WC-Putzen + € 2.200,-- Mähen rund um die Kirche

                                                                                + € 727 Subvention Jugendtreff Pfarre Thal

Evangelische Kirche                    3 .634.                Umbau der Kirche

 Die Schaffung eines Buspark- und -umkehrplatzes am Kirchberg konnte leider nicht untergebracht werden. Es ist zu vermerken, dass von der Gemeinde bereits beim UWZ Busparkplätze errichtet wurden.

 Bei dieser Gelegenheit hebt der Bürgermeister die Leistungen des Kapellmeisters und seiner Musiker und den Singkreis sowie die Harter Volksmusik besonders hervor. Für kulturelle Veranstaltungen sind € 1.000,-- vorgesehen. Die Jungbürgerfeier ist wieder veranschlagt.

 GR Sölkner stellt den Antrag, dass bei zukünftigen Wehrdienstberatungen ein Vertreter der Zivildiener miteingeladen wird.

 Beschluss:                Der Antrag von GR Sölkner wird einstimmig angenommen.

 Der Bürgermeister stellt den Antrag die Gruppe 3 und die angeführten Subventionen zu bewilligen.

 Beschluss:            Der Antrag des Bürgermeisters wird mit 12 Stimmen (Urdl, Schickhofer, Beetz, Hofer, Eckhard, Muchitsch, Hartner, Fessler, Schreiner, Sölkner, Fotr u. Hansmann) angenommen.

1 Gegenstimme (Stahl)

Gruppe 4 - Soziale Wohlfahrt

Einnahmen €                  000 Ausgaben €   171.000,--

 Subventionen:

Geldzuwendungen

für Notmaßnahme                                                                2.180,--

Kinderdorf Steinberg                                                                509,--

Zwergerltreffen                                                                363,--

Pensionistenverband                                                                436,--                                + € 1.400,-- Betriebskosten

überörtl. Institutionen                                                                436,--

 

Der Preis je Geschenkskorb bleibt mit € 36,34 gleich.

Für die Senioren sind € 3.900,--, - GVB-Jahreskarte (auch ein Wunsch der THAL) und Ausflug -, für die Tennisaktion € 1.400,--, für die Taxiaktion € 1.200,-- vorgesehen.Weiters sind für einen Selbstverteidigungskurs  für  Mädchen    727,--  sowie für  eine Sucht-  und  Drogen-Informationsveranstaltung € 727,-- budgetiert.

Der Selbstbehalt pro Taxifahrt beträgt € 4,40.

Die Höhe der Sozialhilfeumlage wird € 133.900,-- betragen.

 Der Bürgermeister stellt den Antrag, die Gruppe 4 und die angeführten Subventionen  zu bewilligen.

 Beschluss:                Der Antrag des Hofer, Eckhard, Bürgermeisters wird mit 11 Stimmen (Urdl, Schickhofer, Beetz, Muchitsch, Hartner, Fessler, Schreiner, Stahl u. Hansmann)angenommen.

                                2 Gegenstimmen(Sölkner, Fotr)

Gruppe 5 - Gesundheit

 Einnahmen €                   000      Ausgaben €            30.900,--

 Die jährliche Untersuchung für die 2. und 4. Klasse durch Dr. Schmidt ist vorgesehen. Weiters sind Mittel für eine Aktion im Rahmen des Gesunden Dorfes berücksichtigt.

 Für Solaranlagen ist weiterhin eine Förderung von je € 218,-- vorgesehen. Die Förderung für Biomasseheizungsanlagen von max. € 581,-- bzw. max. € 872,-- ist ebenfalls berücksichtigt, wobei eine stärkere Inanspruchnahme auf Grund der geänderten Wohnbauförderung angenommen wurde. Die Förderung von Wärmedämmung bei Wohngebäuden und Regenwassernutzungsanlagen (ein Wunsch der THAL) konnte leider nicht untergebracht werden.

Subvention:

Bergwacht                                                                363,--

 Der Bürgermeister stellt den Antrag, die Gruppe 5 und die angeführte Subvention zu bewilligen.

 Beschluss:

 Der Antrag des Bürgermeisters wird mit 11 Stimmen (Urdl, Schickhofer, Beetz, Muchitsch, Hartner, Fessler, Schreiner, Stahl u. Hansmann) Hofer, Eckhard, angenommen

2 Gegenstimmen (Sölkner, Fotr)

 Gruppe 6 - Straßen- und Wasserbau, Verkehr

Einnahmen €                  3.700,--  Ausgaben €   124.700,--

 Die Instandhaltung des Straßennetzes ist wieder ein Budgetschwerpunkt.

Die Beschäftigung eines Ferialpraktikanten ist vorgesehen.

Die Öffnung des Weges und die Errichtung eines Zaunes beim Weg zwischen Fam. Klöckl und

Kager ist vorgesehen - auch ein Wunsch der FPO.

 Für Privatstraßen ist ein Betrag von € 7.300,-- veranschlagt.

Der Ausbau der Friedhofstraße (auch ein Wunsch von ÖVP und FPÖ) konnte für 2003 nicht untergebracht werden ebenso die Errichtung von Autoabstellplätzen in Kötschberg (THAL).

 Der Bürgermeister stellt den Antrag, die Gruppe 6 zu bewilligen.

 Beschluss:

Der Antrag des Bürgermeisters wird mit 10 Stimmen (Urdl, Schickhofer, Beetz, Hofer, Eckhard, Muchitsch, Hartner, Fessler, Schreiner u. Hansmann) angenommen. 3 Gegenstimmen (Stahl, Sölkner, Fotr)

 Der Bürgermeister berichtet, dass er bezüglich der GVB-Linie 48 bzw. 85 ein Gespräch mit Herrn Dir. Scholz von der GVB geführt hat und dieser keine näheren Auskünfte geben konnte, da derzeit alle die Gemeinderatswahlen in Graz abwarten.

 Gruppe 7 - Wirtschaftsförderung

Einnahmen €             12.400,--      Ausgaben €            62.700,--

 Für die Landwirtschaft sind sämtliche Förderungen einschließlich der Ankaufsbeihilfe von € 182,-- je Widder und Ziegenbock wieder aufgenommen worden.

Für den Ankauf einer landwirtschaftlichen Maschine trägt die Gemeinde € 2.180,--.

 Die Besamungskosten für Rinder werden für die Erstbesamung weiterhin zur Gänze mit € 26,-- - und für die  Nachbesamung  zur  Hälfte mit    13,-wie  bisher  übernommen. Der Besamungskostenzuschuss für Zuchtsauen beträgt weiterhin € 11,-- pro Jahr und Zuchtsau (Max € 363,-- pro Landwirtschaft und Jahr).

 Mittel für ein Freizeitkonzept (auch ein Wunsch der THAL) sind berücksichtigt.

 Für Jagdschutzeinrichtungen soll ein Betrag von € 1.453,-- verwendet werden.

 Für die Mountainbike-EM 2003 sind Mittel in Höhe von € 17.441,-- vorgesehen.

 An Gewerbeförderung (auch ein Wunsch der THAL) ist ein Betrag von € 3.634,-- sowie für Betriebe, die Lehrlinge beschäftigen, ist ein Betrag von € 1.090,-- budgetiert.

GR Hansmann verlässt den Sitzungssaal.

 Der Bürgermeister stellt den Antrag, die Gruppe 7 und die angeführten Förderungen zu bewilligen.

 Beschluss:

Der Antrag des Bürgermeisters wird mit Hofer, Eckhard, Muchitsch, Hartner, Fessler, 2 Stimmenthaltungen (Sölkner, Fotr)

 10 Stimmen (Urdl, Schickhofer, Beetz, Schreiner u. Stahl) angenommen.

 Gruppe 8 - Dienstleistungen

Der Vizebürgermeister verlässt den Sitzungssaal.

Einnahmen €            452.800,--  Ausgaben €   576.500,--

 Bei der Straßenbeleuchtung ist die Verkabelung von Thal-Kreuz bis Thal-Mühle vorgesehen.

Beim Fuhrpark sind neue Unimog-Reifen und Schneeketten erforderlich.

Die Eichung der Brückenwaage ist vorzunehmen.

Weiters sind die Betriebskosten und die Vermietung des ,,Sportheims" in Unterthal berücksichtigt.

 Der Bürgermeister berichtet zum Kanal:

Bei den Ersätzen sind die Gebühren der Gemeindehäuser und die Einnahmen von den

Liegenschaften am Robert Mlekus-Weg veranschlagt.

 Die Gebühren für die Abwasserbeseitigung sind unverändert.

Bei den Entgelten für Firmen sind die Wartung, Spülung und Unvorhergesehenes berücksichtigt.

Investitions- und Tilgungszuschuss in Höhe von € 29.700,-- auf Grund der Maastrichtoptimierung

bewirken eine ausgeglichene Budgetierung.

Die Vergütung mit dem Ansatz 010 gemäß Maastrichtoptimierung ist berücksichtigt.

 Der Bürgermeister berichtet zur Müllbeseitigung:

Es  sind laufende Einnahmen von € 75.100,-- und Ausgaben von € 110.900,-- budgetiert.

Die Abrechnung von Herrn Gruber Anton erfolgt über den Maschinenring-Service.

Die Gebühren werden angehoben.

Es ist ein Abgang von € 35.800,-- zu verzeichnen.

Die Vergütung mit dem Ansatz 010 gemäß der Maastrichtoptimierung ist berücksichtigt.

 

Der Vizebürgermeister und GR Hansmann kehren in den Sitzungssaal zurück.

 Der Bürgermeister stellt den Antrag, die Gruppe 8 zu bewilligen.

 Beschluss:                Der Antrag des Bürgermeisters wird mit 11 Stimmen (Urdl, Schickhofer, Beetz,

Hofer, Eckhard, Muchitsch, Hartner, Fessler, Schreiner, Stahl u. Hansmann)

angenommen.

2 Gegenstimmen (Sölkner, Fotr)

Gruppe 9 - Finanzwirtschaft

 Einnahmen € 1.634.200,--

 Ausgaben € 425.3000,--

 Die Einnahmen in den Steuerbereichen ergeben sich wie folgt:

 -       die Grundsteuer für Bauland ist steigend

-       die höheren Kommunalsteuereinnahmen sind Auswirkungen des Plabutschtunnelbaus

-       die Höhe des Ersatzes für den Entfall der Getränke- und Speiseeisabgabe beträgt ca. 80 %

-       die Höhe des Ersatzes für den Entfall der Ankündigungsabgabe beträgt € 5.500,--

-       die Lustbarkeitsabgabe ist rückläufig

-       die Bauabgabe fällt zufriedenstellend aus

-       für die Entwicklung der Ertragsanteile wurden die Zahlen lt. Mitteilung des Landes herangezogen, wobei diese auf Grund des niedrigen Wirtschaftswachstums und' des schlechten Abschneidens der Steiermark bei der Volkszählung stagnieren.

 GR Schreiner verlässt den Sitzungssaal.

 Die Landesumlage wurde uns mit € 69.400,-- seitens des Landes mitgeteilt. Die Anteilsbeträge an den aoH betragen € 93.700,--.

 GR Schreiner kehrt in den Sitzungssaal zurück.

 Der Bürgermeister stellt den Antrag, die Gruppe 9 zu bewilligen.

 Beschluss:

 Der Antrag des Bürgermeisters wird mit 11 Stimmen (Urdl, Schickhofer, Beetz, Muchitsch3 Hartner, Fessler, Hofer, Eckhard,Schreiner, Fotr u. Hansmann) angenommen.

1 Stimmenthaltung (Stahl)

1 Gegenstimme (Sölkner)

 Außerordentlicher Haushalt:

 FLÄCHENWIDMUNGSPLAN

2003 beginnen die Arbeiten für die Flächenwidmungsplan-Revision.

 STRASSENBEZEICHNUNG UND HAUSNUMMERIERUNG NEU

Die Straßenbezeichnung und Hausnummerierung neu (auch ein Wunsch der ÖVP und THAL) soll gleichzeitig mit der Flächenwidmungsplan-Revision durchgeführt werden.

 GEMEINDESTRASSE - RADWEG

Der Radweg von Thal-Mühle bis zur Winterteichbrücke soll fertiggestellt werden.

Weiters sind Mittel für die Ebenstraße vorgesehen.

 KANALBAU

Beim BA 04 erfolgt die Endkollaudierung.

ABWASSERBESEITIGUNG

Hier sind Mittel für die Erstellung des Gemeindeabwasserplans sowie Planung eines Entsorgungs-Projektes vorgesehen.

Der Gemeindeabwasserplan stellt als Grundlage bzw. Bestandteil von Förderanträgen für Einzelanlagen eine Vorleistung bzw einen Beitrag der Gemeinde für zukünftige Förderansuchen (eine Forderung ist auch ein Wunsch der THAL).

 Der Bürgermeister beantragt die Zustimmung zum außerordentlichen Haushalt.

 Beschluss:

Bürgermeisters wird mit 11 Stimmen (Urdl, Schickhofer, Beetz, Muchitsch, Hartner, Fessler, Schreiner, Stahl u. Hansmann)

Der Antrag des Hofer, Eckhard, angenommen.

2 Gegenstimmen (Sölkner, Fotr)

 Der Bürgermeister beantragt, die Beschlüsse des ordentlichen und außerordentlichen Haushaltes für dringlich zu erklären gemäß § 131 Stmk. Volksrechtgesetz.

 Beschluss:

Der Antrag des Bürgermeisters wird mit 10 Stimmen (Urdl, Schickhofer, Beetz, Hofer, Eckhard, Muchitsch, Hartner, Fessler, Schreiner u. Hansmann) angenommen. 3 Gegenstimmen (Stahl, Sölkner, Fotr)

 Der Bürgermeister stellt den Antrag, nachstehende Beschlüsse zu fassen und diese gemäß § 131 Stmk. Volksrechtegesetz für dringlich zu erklären.

 1.     Der ordentliche und außerordentliche Haushalt sind durch Beschlüsse zu den einzelnen Gruppen gegeben.

2.     Gemäß § 8 der Gemeindehaushaltsordnung sollen Ersparungen bei Ausgaben in den Gruppen 0,

2 u. 6, zwischen denen ein sachlicher und verwaltungsmäßiger Zusammenhang besteht - zum

Ausgleich der Mehrerfordernisse bei anderen Ausgaben - verwendet werden. Damit ist eine

flexiblere Abwicklung der Geschäfte möglich.

3.     Der Bürgermeister ersucht, die Steuerhebesätze festzusetzen:

 Grundsteuer für land- und forstwirtschaftliche Betriebe                500 v.H.

Grundsteuer für sonstige Grundstücke                500 v.H.

Die übrigen Abgaben sollen laut der vom Gemeinderat beschlossenen Abgabenordnung weiter

erhoben werden.

Der Dienstpostenplan wird in der vorliegenden Fassung genehmigt.

 Beschluss:                Der Antrag des Bürgermeisters wird mit 11 Stimmen (Urdl, Schickhofer,

Beetz, Hofer, Eckhard, Muchitsch, Hartner, Fessler, Schreiner, Stahl u. Hansmann)

angenommen.

2 Gegenstimmen (Sölkner, Fotr)zur Tagesordnung

10. Förderung Sportvereine

 Der Bürgermeister berichtet:

 Im Voranschlag 2002 ist für die Jugendarbeit der Sportvereine eine Förderung vorgesehen und sollen

                 der ESV Thal            7.500,--

sowie der Volleyballverein €   1.500,--für Jugendförderung sowie Förderung für Meisterschaften erhalten.

 Der Bürgermeister stellt den Antrag, vorangeführte Subventionen an den ESV Thal sowie Volleyballverein zu genehmigen.

 Beschluss:

Der Antrag des Bürgermeisters wird einstimmig angenommen.

 GR Fotr stellt den Antrag, dass alle Vereine, die in einem erheblichen Ausmaß Subventionen von der Gemeinde beziehen, in einem kurzen Bericht an den Gemeinderat über die widmungsgemäße Verwendung dieser Gelder berichten. Über die Erheblichkeit und weitere notwendige Konkretisierung möge der zuständige Ausschuss in einer Sitzung die Entscheidung treffen.

 Beschluss: 

Der Antrag von GR Fotr wird mit

9 Gegenstimmen (Urdl, Schickhofer, Beetz, Hofer, Eckhard, Muchitsch, Hartner, Fessler u. Schreiner) abgelehnt.

4 Stimmen für den Antrag (Stahl, Sölkner, Fotr, Hansmann) zur Tagesordnung

11. Privatstraßenzuschuss Unterthal

 Der Bürgermeister berichtet:

 Die Weggemeinschaft Unterthal (Hr. Hauk, Hr. DI. Stengg und Fr. Tscherne) hat um einen Zuschuss zur Asphaltierung der Zufahrtsstraße Grdst.Nr. 502/1 und der Fortsetzung der Straße bis zum Grundstück Fr. Tscherne samt Umkehrschleife zu o.a. Einfamilienhäusern und Grundstücken (Gesamtkosten € 10.916,40 inkl. 20% MWSt. h. Anbot der Fa. Mandlbauer) angesucht.

 Der Bürgermeister stellt den Antrag, einen einmaligen Pauschalbetrag in Höhe von € 3.500,-- für die Asphaltierung der o.a. Privatstraße zu übernehmen. Dieser Betrag wird mit der Firma Mandlbauer direkt verrechnet.

 Beschluss:            Der Antrag des Bürgermeisters wird mit 12 Stimmen (Urdl, Schickhofer, Beetz,

Hofer, Eckhard, Muchitsch, Hartner, Fessler, Schreiner, Stahl, Fotr u. Hansmann)

angenommen.

1 Stimmenthaltung (Sölkner)zur Tagesordnung

12. Abwasserplan der Gemeinde

 Der Bürgermeister berichtet:

 a) Erstellung eines Gemeindeabwasserplanes:

 Aufgrund der Novelle des Stmk. Kanalgesetzes (in Kraft seit 1.11.1998) sind die Gemeinden verpflichtet, Gemeindeabwasserpläne (Gg bis spätestens 31.10.2003 zu erlassen.

 Ziel des GAP ist es, für jene Bereiche u. Objekte, die über keine dem Stand der Technik entsprechende Abwasserentsorgung verfügen, eine zukünftig ökologisch und wirtschaftlich optimierte Lösung festzulegen.

 Unabhängig von diesem Erfordernis ist im Wasserrechtsgesetz (Novelle 1999). definiert, dass grundsätzlich bis 31.12.2005 alle Objekte dem Stand der Technik entsorgt werden müssen (Kanal od. entsprechende Alternative dem Stand der Technik entsprechend).

 Der GAP stellt in diesem Zusammenhang eine wesentliche Entscheidungsgrundlage auch für die einzelnen  Liegenschaftseigentümer  dar,  da  im  Rahmen  des  GAP  auch  die  im Umweltförderungsgesetz geforderten Variantenuntersuchungen erstellt werden müssen, um so die ökologisch, volks- und betriebswirtschaftlich günstigste Lösung zu ermitteln. Dadurch sind auch die grundsätzlichen Voraussetzungen für eine allfällige Förderung dieser Einzelanlagen gegeben.

 Die Verpflichtung zur Erstellung des GAP liegt bei den Gemeinden, die Umsetzung der Abwasserentsorgung  ist  jedoch  grundsätzlich  (außerhalb  des  Bereichs  der  Gelben Linie=Entsorgungsbereich) von Privaten vorgesehen und stellt daher der GAP als Grundlage bzw. Bestandteil von Förderanträgen für Einzelanlagen eine Vorleistung bzw. einen Beitrag der Gemeinde für zukünftige Förderansuchen dar.

 Der GAP enthält auf Grundlage einer Bestandsaufnahme:

 1.     Abgrenzung der Gebiete, deren Abwässer bereits ordnungsgemäß entsorgt werden sowie jener Gebiete, die noch zu entsorgen sind;

2.     Auflistung der derzeit noch nicht ordnungsgemäß entsorgten Bereiche und Objekte;

3.     Angaben der Art der Sammlung, des Transportes und der Reinigung von Abwässern, die keiner öffentlichen Abwasserentsorgungsanlage zugeführt werden können;

4.     Darlegung der Art der ordnungsgemäßen Entsorgung der Inhalte von Sammelgruben;

5.     Zeitplan für den Ausbau von Entsorgungsanlagen;

6.     Darlegung der Finanzierungs- bzw. Förderungsmöglichkeiten.

 Die Erstellung des GAP erfolgt nach einem ähnlichen Verfahren wie eine FläWi-Revision (mit Grundsatzbeschluss, Bürgerbeteiligung, Auflage eines Entwurfes zur Einsichtnahme 8 Wochen, Einwendungsbehandlung, Endbeschluss).

 Der GAP ist an den jeweiligen Entwicklungsstand der örtlichen Raumordnung anzupassen und er darf dem Landesabwasserplan nicht widersprechen. Die Erstellung des GAP hat nach ökologischen und ökonomischen Kriterien zu erfolgen. Allfällige Ergebnisse von Studien, zum Zwecke der Optimierung durchgeführte Variantenuntersuchungen und gegebenenfalls von Ideenwettbewerben sowie Planungen (Planungsgrundlagen) sind heranzuziehen.

Nunmehr ist als erster Schritt der Beschluss zu fassen, einen Gemeindeabwasserplan (GAP) zu erstellen.

 Der Bürgermeister stellt den Antrag, aufgrund der gesetzlichen Verpflichtung gem. Stmk. Kanalgesetz einen Gemeindeabwasserplan zu erstellen.

 Beschluss:                Der Antrag des Bürgermeisters wird mit 10 Stimmen (Urdl, Schickhofer, Beetz,

Hofer, Eckhard, Muchitsch, Hartner, Fessler, Schreiner u. Hansmann) angenommen.

2 Stimmenthaltungen (Stahl, Fotr)

1 Gegenstimme (Sölkner)

 Der Bürgermeister stellt den Antrag, den gefassten Beschluss gem. § 131 des Stmk. Volksrechtegesetzes für dringlich zu erklären.

 Beschluss:                Der Antrag des Bürgermeisters wird mit 10 Stimmen (Urdl, Schickhofer, Beetz,

Hofer, Eckhard, Muchitsch, Hartner, Fessler, Schreiner u. Hansmann) angenommen.

1 Stimmenthaltung (Stahl)

2 Gegenstimmen (Sölkner, Fotr)

 b) Vergabe der Arbeiten für die Erstellung des Gemeindeabwasserplanes:

 Mit den Arbeiten für die Erstellung des GAPs ist ein Planungsbüro zu beauftragen.

 Dafür wurden Anbote von folgenden Firmen eingeholt die inhaltlich gleichwertig sind - die Anbotssummen netto (exkl. MwSt.) betragen:

 1.    Dipl.-Ing. A. PLANK-BACHSELTEN Ziviltechniker-KEG, Kapfenberg

                 Anbotssumme:                 10.673,47

2.    Dipl.Ing. Mohssen PARVIN, Graz

                 Anbotssumme:                 12.380,--

3.   Dipl.-Ing. Franz RIESEL, Graz

                Anbotssumme:                12.500,--

Das von GR Sölkner in der Gemeinderatssitzung am 9.10.2002 vorgelegte Anbot des Ökologischen Projektes, Graz vom 7.10.2002 mit einer Anbotssumme von € 4.800,-- exkl. USt. darf gemäß Vergabegesetz nicht berücksichtigt werden, da es nicht korrekt eingegangen ist (Abgabezeitpunkt -Abgabetermin war der 24.09.2002, und es entspricht nicht den Ausschreibungsunterlagen).

 Der  Bürgermeister  stellt  den  Antrag,  die Arbeiten  für  die  Erstellung  eines Gemeindeabwasserplanes  an  das  PlanungsbüroDipl.-Ing.  A.  PLANK-BACHSELTEN Ziviltechniker-KEG, Kapfenberg als Bestbieter mit v.a.Anbotssumme zu vergeben.

 Beschluss:                Der Antrag des Bürgermeisters wird mit 10 Stimmen (Urdl, Schickhofer, Beetz,

Hofer, Eckhard, Muchitsch, Hartner, Fessler, Schreiner u. Hansmann) angenommen.

1 Stimmenthaltung (Stahl)

2 Gegenstimmen (Sölkner, Fotr)zur Tagesordnung

 13. Teilnahme der Marktgemeinde Thal an der Schwerpunkt-Aktion des Verkehrsclub Österreich 1 VCÖ Ziel ,,Vision Zero" - Keine Verkehrstoten und Schwerverletzten in unserer Gemeinde

 GR Sölkner stellt den Antrag, der Gemeinderat möge beschließen:

 Die  Marktgemeinde  Thal beschließt  ,,Vision  Zero"  zum  Ziel und  Leitbild ihrer Verkehrssicherheitsarbeit.  Die Gemeinde  strebt an,  dass  es  im Straßenverkehr keine Schwerverletzten und Toten gibt. Denn jeder Verunglückte ist einer zuviel.

Beschluss:                Der Antrag von GR Sölkner wird einstimmig angenommen.zur Tagesordnung

 14. Allfälliges

 Der Bürgermeister berichtet:

 a) Festlegung der GR-Sitzungstermine für 2003

Es werden einstimmig folgende Gemeinderatssitzungstermine für das Jahr 2003 festgelegt:

        Mittwoch, 26.03.2003    19.30 Uhr

        Mittwoch, 25.06.2003    19.30 Uhr

        Mittwoch, 15.10.2003    19.30 Uhr

        Mittwoch, 10.12.2003    19.30 Uhr

b) GAK

Der GAK hat den Förderungsbeitrag in Höhe von € 3.663,64 zuzüglich 4 % Zinsen in Höhe von € 181,68 für die Machbarkeitsstudie bezahlt.

c)   Sitzung Leitbilderstellung

Der Bürgermeister berichtet, dass eine Sitzung bezüglich einer Leitbilderstellung für GU West in

Hitzendorf stattgefunden hat. Es hat auch eine Präsentation von drei Raumplanern gegeben. Das

Raumplanungsbüro Rettensteiner ist mit der Leitbilderstellung für GU West beauftragt worden.

 d) Terminänderung Mitgliederversammlung beim WV Steinberg

Die Mitgliederversammlung findet am Dienstag, 17. Dezember 2002 statt.

 Vizebürgermeister Schickhofer fragt an;

 e) Nationalratswahl 2002 - Plakatständer der ÖVP

Der Vizebürgermeister fragt an, bis wann die Plakatständer weggeräumt werden?

 GR Stahl teilt mit, dass diese Plakatständer weggeräumt werden.

 GR Fotr fragt an:

 f)      Jugendgemeinderat

Ob es schon konkrete Vorstellungen zum Thema Jugendgemeinderat gibt? Im Budget 2003 ist er berücksichtigt.

 Der Bürgermeister berichtet, dass Vorstellungen vorhanden sind. Die Beantwortung dieser Frage erfolgt in der nächsten Gemeinderatssitzung.

 g) Transfair - Grundsatzbeschluss

Im Gemeinderat wurde dazu ein Grundsatzbeschluss gefasst, was hat man diesbezüglich in nächster Zeit vor?

 Der Bürgermeister berichtet, dass wir Transfair-Waren für unsere Geschenkskörbe kaufen, wir sind gerade dabei zu sondieren, wo wir diese Waren erhalten.

 h) Streuobstwiesen

Es gibt einen Gemeinderatsbeschluss dazu, was passiert jetzt?

 Der Bürgermeister teilt mit, dass diese Arbeiten mit der Flächenwidmungsplanänderung im Jahr 2003 mitgemacht werden.

 GR Sölkner berichtet:

 i) Veranstaltung mit Ivica Osim

Die Grüne Akademie und der SV Thal haben im Freizeitpark Thal eine Veranstaltung mit Ivica Osim. GR Sölkner lädt dazu die Gemeinderäte herzlich ein.

Die unter den Tagesordnungspunkten 3., 4., 6., 8., 9. u. 12.a) gefassten Beschlüsse werden gemäß § 131 des Steiermärkischen Volksrechtegesetzes, LGBl. Nr.87/1986, i.d.g.F., als dringlich erklärt.

 
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