ThAL – Thaler Alternative Liste

ThAL – Thaler Alternative Liste

Ehrlich. mutig. konsequent.

 
 
 
 

1. Franz Sölkner

geb. 1950 in Tauplitz, Bez. Liezen

Selbständiger
Ausbildung: Historiker und Theologe

Verheiratet, 2 erwachsene Kinder, 2 Enkelkinder

Am Lindenhof 7, 8051 Thal
Tel.: 0316 / 58 55 60
franz.soelkner@thalbeigraz.at

Welche Beziehung hast du zu Thal?

Ich lebe seit 1987 in Thal. Es ist nach meiner Geburts-, Kindheits- und Jugendheimat Tauplitz, meine zweite, die freiwillig “erwählte Heimat”. Ich empfinde Thal in mancherlei Hinsicht als eine geglückte Mischung. Die hügelige Landschaft als Verschnitt zwischen dem hochaufragenden Grimming meiner ersten Heimat und dem völlig flachen Grazerfeld, in dem ich später 14 Jahre gelebt hatte.  Thal ist nach wie vor stark dörflich geprägt und doch ist die Nähe der großen Stadt allgegenwärtig. Wie viele Menschen, die irgendwo neu ihre Wurzeln schlagen, interessiere  ich mich stark für die Geschichte unserer Gemeinde.  Nach mehr als 20 Jahren habe ich das Gefühl als kritisch denkender Kopf dazu zu gehören. In den Augen meiner KritikerInnen gewissermassen eine Integration vom “Spinner” zu “unserem Spinner” (Copyright: Peter Schickhofer).

Warum engagierst du dich politisch?

Die neoliberale Politik der letzten Jahrzehnte führte weltweit zu einer immer stärkeren Spaltung in Reiche und Arme. Die Ausbeutung von Mensch und Natur wurde verschärft. Die Folgen schlagen zunehmend auch auf die Gemeinden durch. Wir stehen vor schwierigen und langdauernden Herausforderungen. Ich habe gelernt kritisch und in großen Zusammenhängen zu denken und zugleich an konkreten Projekten zu arbeiten. Diese Fähigkeit möchte ich für Thal politisch nutzbringend einsetzen. Die Folgen der Krise müssen gerecht und solidarisch bewältigt werden. Ich will mithelfen der Gemeinde im Bereich der Naherholung eine langfristig gesunde Eigenwirtschaftsbasis zu sichern.

Wo sind deine Stärken?

Ich bin ein zwar langsamer, aber gründlicher Denker. Der Sprache mächtig. Ich bin mitleidsfähig und daher in der Lage mich mit benachteiligten Menschen und Menschengruppen konkret zu solidarisieren. Durch meine geisteswissenschaftliche Ausbildung habe ich gelernt, komplexe strukturelle Zusammenhänge zu erkennen. Wenn ich etwas als wichtig erkannt habe, bin ich in der Verfolgung dieser Ziele “a ziemlich zacher Hund”.

Wie lautet dein Motto?

1. Nicht denken lassen, selber denken!

2. Man sieht nur mit dem Herzen gut, dass Wésentliche ist für die Augen unsichtbar (Exupery, Der Kleine Prinz)

Was sind deine drei Lieblingsorte in Thal?

Die weltoffene Liegewiese am Thalersee

Der kleine Weingarten am Kötschberg

Die alte Hainbuchenalle hinter der LFS in Hardt

Was sollte man unbedingt in / an Thal verändern?

1. Den vorherrschenden politischen Glauben, dass jene, die die Mehrheit haben, deshalb auch schon recht haben.

2. Die Mentalität, dass wir als mehr erscheinen wollen, als wir sind (Beispiele: Marktgemeinde, SV-Thal in der Landesliga, etc.).

3. Die für die Gemeindekasse gefährliche Zufriedenheit damit, ein schönes Schlafzimmer von Graz zu sein.

Was sollte man in / an Thal unbedingt genau so belassen?

Das dörflich Überschaubare, die teilweise gut funktionierenden Nachbarschaften und den hohen Gemeinsinn der Vereine.

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