Zwei Vorbemerkungen:
1. Viele der nachstehenden Erfolge sind natürlich nicht nur unsere Erfolge allein. Wenn ihnen ein Beschluß des Gemeinderates zugrunde liegt, so waren wir nur InitiatorInnen und IdeengeberInnen und der Erfolg gebührt natürlich den anderen Fraktionen mit. Das gilt natürlich auch umgekehrt für manche der Erfolge, die Bgm. Peter Schickhofer in seiner Wahlaussendung auflistet. Etliches davon – etwa die Arbeit an der Energieeffizienz der Gemeinde – entsprang deutlich einer Initiative der ThAL.
2. Viele unserer Initiativen und Anträge scheiterten an der SP/VP-Mehrheit im Gemeinderat (so etwa unser Wunsch nach einer Fortführung der Archivierung der Lebenserinnerung alter Menschen unter dem Motto “Wia´s früher woar”). Diese zahlreichen “verhinderten Erfolge” sind nachfolgend natürlich nicht aufgelistet.
- Arbeit an einer energieeffizienten Gemeindeentwicklung (sieh dazu im Detail auch den Text unterhalb)
- Annäherung an rechtsstaatliche Zustände im Gemeinderat
- Sicherstellung einer optimalen Zinsentwicklung der flüssigen Gemeindegelder
- Regelmäßige kritische und umfassende Information der Bevölkerung (“Thaler Buntspecht”, homepage www.thalbeigraz.at ; elektronischer “Thaler Grünbrief”)
- Initiative und erfolgreiche Unterstützung mehrerer Bürgerinitiativen (z.B.: für die Wahrung öffentlicher Wegerechte; für die Offenhaltung des Fußweges zwischen Eben und Wendlleiten; für die Schaffung ortsnaher Spiel- und Sportmöglichkeiten; für Verkehrsberuhigung; für Sicherheitsabstände von Mobilfunk-Basisstationen zu Wohngebieten; etc.)
- Kostengünstige dezentral-naturnahe Abwasserentsorgung in Streusiedlungslagen (Plabutsch)
- Ökologisierung des örtlichen Entwicklungskonzeptes und der Flächenwidmungsplanung (Einbremsung weiterer Zersiedelungstendenzen und Schaffung eines Siedlungsverdichtung; Bremsung der rasanten Baulandausweitung)
- Qualitative Verbesserung der Ortsplanung durch Bestellung des Ortsplaners über ein Hearing
- Erstellung eines Öko-Katasters; Rettung alter bäuerlicher Streuobstwiesen
- Erstellung eines Freilandleitbildes (mit zahlreichen guten Entwicklungsideen und ersten Umsetzungsschritten)
- Ganztageskindergarten und Kindernachmittagsbetreuung (Erstanträge)
- Einrichtung eines Jugendtreffs
- kostendämpfende Ausschreibung der Abfallbehandlung im Abfallwirtschaftsverband Graz-Umgebung
- Beiräge zur Geschichte der Gemeinde (Audiovisuelle Archivierung der Lebenserinnerungen hochbetagter ThalerInnen, Würdigung von Erich Herbert Schneider, eines von den Nationalsozialisten verfolgten, in Thal-Haslau lebenden Literaten).
- Kulturveranstaltungen (“Thaler Charaktere”, Gespräch mit Ivica Osim “Über Gott, die Welt und den Fußball; Lesung Brandstetter, Lesung Schneider, etc).
- Zahlreiche Veranstaltungen zur verbreitung des Wissens über die Natur und unsere Gemeinde (Naturkundliche Wanderungen, Permakultur-Exkursion; Gespräch mit Joe Polaischer, Baumschneidekurse etc.)
- Veranstaltungen im Rahmen der Politischen Bildung (Gefahr Gentechnik; Juden, Christen, Muslime – Krieghetzer oder Friedensstifter?, Gespräch mit Ivica Osim
ThAL-Schwerpunktsetzung 2005 “Kommunale Energiepolitik†war erfolgreich!
Ab Jahresmitte 2004 hatten wir Vorarbeiten (Erstellen eines Grobkonzeptes, Auftragsvergabe einer Diplomarbeit als “Vorstudie†an die Bulme Gösting , etc.) geleistet. Mit der Forderung nach Anstrengungen in Richtung kommunaler Energieautarkie gingen wir in die GRW 2005. Und wurden von den WählerInnen mit fast 21 % der Stimmen belohnt. Im Sommer 2005 führte ThAL-GK Franz Sölkner dann das 1. Gespräch mit DI Boris Papousek, dem Geschäftsführer der Grazer Energieagentur, betreffend Beitritt zum e5-Landesprogramm für energieffiziente Gemeinden. Ein halbes Jahr später erfolgte der einstimmige Beitrittsbeschluß im Gemeinderat.
Die SPÖ beanspruchte die Teamleitung für einen Politiker ihrer Farbe. Die schleppende Phase bis zum tatsächlichen Start nutzten wir von der ThAL um möglichst viele BürgerInnen für eine Mitarbeit im überparteilichen Bürgerbeteiligungsteam zu gewinnen. Über 20 stiegen ein und leisteten reichhaltige Arbeit. Die Anerkennung folgte bei der 1. Auditierung mit 2 (ee) von 5 (eeeee) möglichen e-s. Nach schweren Konflikten im Team zogen sich etliche zurück. Ein Wechsel in der Teamleitung zu einer nicht parteipolitisch gebundenen Person brachte Beruhigung. Die Arbeit ist noch lange nicht abgeschlossen.
Die geleistete Arbeit nehmen wir natürlich nicht für uns in Anspruch. Sie gebührt dem bunt zusammnegesetzten unabhängigen Team. Stolz sind wir aber darauf, seinerzeit beim wichtigen Thema Energie die entscheidenden ersten Schienen gelegt zu haben.
